Salavat Akhiev

Foto: Fincke

Bremerhaven
Sport

Ein Lob vom Bundestrainer für Bremerhavener Judoka Salavat

1. Dezember 2022 // 06:00

Salavat Akhiev aus Bremerhaven träumt davon ein berühmter Judoka zu werden und hat schon Lob vom U18-Judo-Bundestrainer bekommen.

Fußball interessiert ihn nicht

„Die Mischung aus Technik und Kraft beim Judo finde ich toll“, erzählt Salavat Akhiev von der Judoschule Kano. Seit sechs Jahren lebt der 13-jährige Bremerhavener mit seiner Familie in Deutschland, seit vier Jahren trainiert er Judo. „In Tschetschenien, wo ich geboren wurde, sind Kampfsportarten beliebt“, erzählt Salavat. Fußball dagegen interessiere ihn überhaupt nicht, gibt er schulterzuckend zu.

„Salavat gibt immer alles“

Sein Trainer, Gheorghe-Laurențiu Marin, sagt: „Salavat gibt immer alles - ob im Training oder beim Wettkampf.“ Fünf Mal in der Woche steht Salavat als Teil der Leistungsgruppe der Judoschule auf der Matte, in den vergangenen Jahren habe er schätzungsweise an 40 bis 50 Turnieren in Deutschland und den Nachbarländern teilgenommen.

Lob vom U18-Judo-Bundestrainer

Seine Leistung hat selbst schon U18-Judo-Bundestrainer Christopher Schwarzer überzeugt. Als norddeutscher Meister seiner Altersklasse wurde Salavat vom Landesverband nominiert und durfte an einem Sichtungslehrgang im Olympischen Trainingszentrum für Deutschland in Berlin teilnehmen. „Schwarzer hat gesagt, dass Salavat wirklich talentiert ist“, so Trainer Marin. Der Bundestrainer könne sich vorstellen, wenn Salavat weiter so gute Leistungen bringe, dass er gut in den Kader für die U18-EM beziehungsweise WM passe. Doch es gebe bei der Sache einen großen Haken: „Solange Salavat keinen deutschen Pass hat, bleibt es ein Traum“, erklärt Marin.

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