Vortrag "Opfer der nationalsozialistischen Medizinverbrechen aus dem heutigen Bremerhaven" von Referentin Gerda Engelbracht im Historischen Museum. Foto Scheschonka

Vortrag "Opfer der nationalsozialistischen Medizinverbrechen aus dem heutigen Bremerhaven" von Referentin Gerda Engelbracht im Historischen Museum. Foto Scheschonka

Foto: Lothar Scheschonka

Bremerhaven

Euthanasie: 140 Bremerhavener fielen den Nazis zum Opfer

29. Januar 2022 // 20:00

Mindestens 140 Bremerhavener wurden zwischen 1934 und 1945 durch die Euthanasiemaßnahmen der Nationalsozialisten gewaltsam ermordet.

Bremerhavener Opfer seit 2013 recherchiert

Die Kulturwissenschaftlerin Gerda Engelbracht beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit den Opfern der Psychiatrie während der NS-Zeit.

Keine psychische Klinik in der Seestadt

Die meisten der 140 Bremerhavener Opfer wurden aus Bremer Nervenkliniken oder Anstalten Niedersachsens zu den Mordanstalten in den Tod geschickt.

Große Bedeutung der „Aktion T4“ in Bremerhaven

Am 1. Januar 1934 trat das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses in Kraft. Bis 1945 wurden mindestens 377 Bremerhavener auf der Grundlage dieses Gesetzes zwangssterilisiert.

Was die Opfer der Nationalsozialisten ertragen mussten und wie die Struktur der Euthanasiemaßnahmen aufrecht erhalten wurde lest ihr auf NORD|ERLESEN und der NORDSEE-ZEITUNG.

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