Rebekka Gerken vom Familienzentrum Grünhöfe hilft einer Besucherin, passende Kleidung aus den gespendeten Sache zu angeln.

Rebekka Gerken vom Familienzentrum Grünhöfe hilft einer Besucherin, passende Kleidung aus den gespendeten Sache zu angeln.

Foto: Schwan

Bremerhaven

Familien in Grünhöfe sorgen sich um ihr Familienzentrum

Von Susanne Schwan
10. September 2016 // 11:00

Es ist das Älteste der neun Familienzentren in Bremerhaven: An der Braunstraße Grünhöfe, neben der Petruskirche, finden Menschen aller Generationen und Kulturen Beratung, Freizeitangebote, praktische Hilfen zur Erziehung, auch Sprach-Hilfen. Nun sind die Bewohner des sozial schwachen Viertels in Sorge: Es kursieren Gerüchte, aus einigen Familienzentren sollen Kitas werden. Denn es fehlen stadtweit rund 200 Kita-Plätze.

Hilfe im sozial schwachen Viertel

"Hier leben sehr viele an oder unter der Armutsgrenze", erklärt eine 54-Jährige Evy Sameck. "Kitas haben wir im Umkreis jede Menge. Aber das hier ist existenziell für uns Grünhöfer." Die Anlauf- und Beratungsstelle ist in Trägerschaft des evangelischen Kirchenkreises. Superintendentin Susanne Wendorf-von Blumröder zerstreut die Befürchtungen: "die Stadt hat uns keine Anfrage deswegen gestellt. Unsere drei Zentren sind auch viel zu klein und baulich ungeeignet."

Video aus dem Familienzentrum Grünhöfe

Online-Petition gegen Schließung

Viele Eltern in Bremerhaven unterstützen zudem eine neue Online-Petition, die die Elterninitiative des städtischen Zentrums Julius-Brecht-Straße in Leherheide in Umlauf bringt - damit die Zentren nicht für Kitas geschlossen werden.

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