Standen heftig in der Kritik wegen der Grundwasserpoblematik in Wulsdorf: Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) und Umweltstadtrat Hans-Werner Busch (SPD).

Standen heftig in der Kritik wegen der Grundwasserpoblematik in Wulsdorf: Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) und Umweltstadtrat Hans-Werner Busch (SPD).

Foto: Hartmann

Bremerhaven

Grundwasser in Wulsdorf: Entscheidung im Oktober

Von Laura Bohlmann-Drammeh
23. August 2018 // 19:09

Im Oktober will die Bremerhavener Regierungskoalition entscheiden, ob sie den Hausbesitzern in Wulsdorf Entschädigungen zahlen wird oder es doch noch eine andere Möglichkeit gibt, das Grundwasser zu senken. Für die Anwohner heißt das: weiter bangen. 

Grantz setzt Ultimatum

"Ich will keinen Hehl daraus machen, dass wir auch zu einer Antwort kommen könnten, die nicht allen schmeckt", sagt , Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD). Innerhalb der nächsten acht Wochen will er herausfinden, ob es doch noch eine Lösung geben kann, um die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen und technische Möglichkeiten zu nutzen, damit das Grundwasser in Wulsdorf langfristig gesenkt werden kann.

SWB beendet Hilfsfonds

Für Empörung sorgte unter den Politikern und den Anwohnern ein offener Brief des Energieversorgers SWB, in dem er klarstellte: Es wird keine Erhöhung des Hilfsfonds geben. Die SWB sieht ihre Fonds-Tätigkeit mit der Ausschüttung der Gelder - insgesamt 950.000 Euro - als beendet an.

Appell an Politiker

Für die Anwohner waren das keine guten Signale. Katharina Schmitz von der Interessengemeinschaft Wulsdorf appellierte an die Politiker, ernsthaft nach einer Lösung zu suchen.

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