„Das Grundwasser steht direkt unter der Kellersohle“, sagt Albin Gorges. Eine seiner drei Pumpen läuft rund um die Uhr und befördert in 55 Sekunden 10 Liter Wasser aus dem Pumpensumpf.

„Das Grundwasser steht direkt unter der Kellersohle“, sagt Albin Gorges. Eine seiner drei Pumpen läuft rund um die Uhr und befördert in 55 Sekunden 10 Liter Wasser aus dem Pumpensumpf.

Foto: Rabbel

Bremerhaven

Grundwasseranstieg: Die Angst vor feuchten Kellern in Bremerhaven bleibt

Von Jürgen Rabbel
28. August 2017 // 08:00

Die Angst vor feuchten Kellern ist rund um den Wulsdorfer Wasserwerkswald in Bremerhaven ungebrochen. Inzwischen wurde ein Teil der Häuser von Gutachtern untersucht.

Grundwasser: Sieben Gebäude mit starken Schäden

Ergebnis: Bisher wurden bei sieben Gebäuden große, bei 26 Bauten kleinere Feuchtigkeitsschäden dokumentiert. Offen ist noch die Frage, ob die Schäden tatsächlich auf den Grundwasseranstieg zurückgeführt werden können.

Interessengemeinschaft hofft auf Grabenlösung

So gut wie die Zustandsdokumentationen und die Suche nach Einzelfalllösungen auch seien: „Wir favorisieren immer noch die große Lösung, bei der durch ein Grabensystem das Wasser aus der Fläche insgesamt abgeleitet wird“, so die Interessengemeinschaft (IG) „Wasserwerk Wulsdorf“. „Das ist zum Schutz aller Hauseigentümer in unserem Gebiet.“ Nur dadurch könne sichergestellt werden, dass es auch in Zukunft keine weiteren feuchten Keller durch das Grundwasser gibt.

Antragsfrist läuft aus

Um überhaupt Geld aus dem Hilfsfonds für Schutzmaßnahmen zu erhalten, müssen Eigentümer von Gebäuden mit Keller im Hilfsfonds-Gebiet eine Zustandsdokumentation beantragen. Die Antragsfrist endet am Donnerstag, 31. August.  Infos und Antragsformulare gibt es unter  www.wulsdorf-grundwasser.de

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