In Corona-Zeiten ist der Alltag für Hörgeschädigte noch schwerer als sonst. Hinter dem Mundschutz können sie keine Lippenlesen und verstehen Stimmen noch schlechter.

In Corona-Zeiten ist der Alltag für Hörgeschädigte noch schwerer als sonst. Hinter dem Mundschutz können sie keine Lippenlesen und verstehen Stimmen noch schlechter.

Foto: Oliver Berg/dpa

Bremerhaven

Hörgeschädigte leiden unter Maskenpflicht

27. April 2020 // 10:00

Der Mundschutz erschwert vor allem Hörgeschädigten die Kommunikation. Er macht Lippenlesen unmöglich und verzerrt die Stimme.

Masken mit Sichtfenster problematisch

Mundschutze, durch die man die Lippen sehen kann, sind laut dem Deutschen Gehörlosen-Bund nur bedingt zu empfehlen. Durch die Atemluft beschlagen sie schnell. Der Verband fordert, dass die Kommunikation in Corona-Zeiten vielfältiger werden muss und verweist unter anderem auf Stift und Papier oder Spracherkennungsprogramme auf dem Handy.

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