Der 14 Jahre alte René König wohnt seit zwei Jahren in Wremen, aber geht noch immer auf seine alte Schule am Ernst-Reuter-Platz in Bremerhaven-Lehe.

Der 14 Jahre alte René König wohnt seit zwei Jahren in Wremen, aber geht noch immer auf seine alte Schule am Ernst-Reuter-Platz in Bremerhaven-Lehe.

Foto: Schimanke

Bremerhaven

In Wremen wohnen, in Bremerhaven pauken: Schulbesuch über die Grenze

Von Denise von der Ahé
18. September 2017 // 08:00

René König wohnt in Wremen, aber geht trotzdem auf die Schule am Ernst-Reuter-Platz in Lehe. Der 14-Jährige ist einer von 153 Schülern aus Niedersachsen, die in Bremerhaven zur Schule gehen.

Kosten: Bremen und Niedersachsen unterzeichnen Vertrag

Jahrelang stritten die Länder Bremen und Niedersachsen um die Kosten für die so genannten Gastschüler. Am Montag unterzeichnen Bremens Bildungssenatorin Claudia Bogedan und ihre niedersächsische Kollegin Frauke Heiligenstadt (beide SPD) eine neue Vereinbarung.

Niedersachsen zahlt jetzt 2700 Euro pro Schüler

Danach zahlt Niedersachsen ab 2018 5,6 Millionen Euro jährlich für die Aufnahme von 2074 Schülern an Schulen in Bremerhaven und Bremen. Das sind rund 2700 Euro pro Schüler und damit rund 800 Euro pro Kopf mehr als bisher.

"Ich will auf meiner Schule bleiben"

Als seine Familie vor zwei Jahren von Lehe nach Wremen zieht, ist für René König klar: „Ich will auf meiner Schule bleiben. Ich fühle mich dort wohl, und meine Freunde sind da.“ Mit Zug und Bus oder zu Fuß braucht er heute 20 bis 25 Minuten zur Schule, früher musste er auch 15 Minuten laufen. „Für mich ist das daher nicht viel mehr Aufwand“, sagt der Neuntklässler.  

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