Die Lloyd Werft ist offenbar zahlungsunfähig. Am Montag wurde ein Antrag auf Insolvenz gestellt.

Die Lloyd Werft ist offenbar zahlungsunfähig. Am Montag wurde ein Antrag auf Insolvenz gestellt.

Foto: Lothar Scheschonka

Bremerhaven

Insolvenzantrag für die Bremerhavener Lloyd Werft

10. Januar 2022 // 13:23

Die Geschäftsführung der Lloyd Werft hat einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Bremerhaven gestellt.

Insolvenzverwalter Heerma

Der Antrag ist am Montagmorgen beim Amtsgericht eingegangen. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Per Hendrik Heerma bestellt.

Verkaufsbemühungen

Was das Insolvenzverfahren nun für die laufenden Verkaufsbemühungen bedeutet, ist unklar. Ein Unternehmen aus den Emiraten hatte eine Absichtserklärung unterschrieben für den Erwerb von 50 Prozent der Anteile.

Folgen für MV Werften

Unklar ist auch, was die Insolvenz für die MV Werften bedeutet, die ebenfalls in einer schweren Krise stecken und die mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern und dem Bund um einen Millionenzuschuss ringen. Carsten Haake, Chef der MV Werften, zu denen auch die Lloyd Werft gehört, wollte sich am Montag zur Lage nicht äußern.

Was bedeutet die Insolvenz für die Werft und die Mitarbeiter? Alles dazu lest Ihr demnächst auf NORD|ERLESEN.

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