Jack Combs.

Jack Combs.

Foto: Berlinke

Bremerhaven

Jack Combs steht jetzt schon bei 25 Treffern

Von Matthias Berlinke
4. Februar 2017 // 09:32

von Matthias Berlinke Nach dem Spiel holt Thomas Popiesch seine Jungs sofort in die Kabine. In der Umkleide hält der Trainer dann immer eine kurze Ansprache, verteilt Lob oder schimpft. Nach dem 4:2 in Krefeld verzögerte sich allerdings der Auftritt des Coaches. Der Grund: Jack Combs fehlte. Ohne den dreifachen Torschützen wollte Popiesch nicht anfangen.

Combs muss Interviews geben

Combs hatte sich nicht etwa in den Katakomben der Krefelder Arena verlaufen oder schrieb wie am Fließband Autogramme. Nein, der Amerikaner fehlte in der Kabine, weil er noch Interviews geben musste. Combs ist ein gefragter Mann, da muss auch Popiesch zurückstecken. Mit dreiminütiger Verspätung begann dann die Ansprache des Trainers, vorher gab es noch einen Klaps auf den Rücken des Torjägers.

Und wieder lobt der Top-Torjäger seine Nebenleute

Bei Combs läuft es wie geschmiert. Der 29-Jährige steht bereits bei 25 Saisontoren. Und der Hunger des Amerikaners ist längst noch nicht gestillt. Combs zeigt sich ehrgeizig, bleibt auf der anderen Seite aber auch bescheiden. "Bei meinen Toren hier in Krefeld war auch jede Menge Glück dabei. Gut, dass die Puck so gefallen sind, wie sie gefallen sind", sagte Combs. "Ich profitiere tatsächlich aber extrem von meinen Nebenleuten. Das darf man nicht vergessen."

Combs und die magnetische Linie zum Tor

Die Kollegen in der Kabine sind dagegen gar nicht zurückhaltend, wenn sie die Leistung des Stürmers beurteilen sollen. Sie finden deutliche, fast schon magische Worte. "Es scheint so, als ob Jack zwischen seinem Schläger und dem Tor eine magnetische Linie aufziehen kann, auf der sich der Puck bewegt", sagte beispielsweise Cody Lampl. "Jack ist ein klassischer Finisher, ein Vollstrecker."  

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