Pinguins-Torhüter Jerry Kuhn spielte eine bärenstarke Saison

Pinguins-Torhüter Jerry Kuhn spielte eine bärenstarke Saison

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Bremerhaven

Jerry Kuhn hält wieder wie ein Teufelskerl

Von Matthias Berlinke
4. Februar 2017 // 11:15

Jack Combs hat in Krefeld drei Tore geschossen - da gerät die geniale Torhüterleistung von Jerry Kuhn fast schon in den Hintergrund. Das ist schade. Denn der Deutsch-Amerikaner befindet sich in einer blendenden Form.

Für Kuhn steht der Teamerfolg im Vordergrund

Der 30-Jährige wehrte 36 Schüsse ab. In einer Phase im ersten Drittel, als Krefeld mächtig Druck machte, ließ der Goalie nichts anbrennen. "Es ist doch mein Job, die Scheiben zu halten. Dafür bin ich da", sagte Kuhn. Der Pinguins-Torhüter steht im Schnitt bei 2,29 Gegentoren pro Spiel, die Fangquoten liegt bei über 93 Prozent. Doch diese Werte interessieren den Familienvater aus Southgate nicht. Für ihn steht der Teamerfolg an erster Stelle.

Nieminen ist eher im Abseits

Kuhn hat seinen Kollegen Jani Nieminen klar ins Abseits gedrängt. Sollte sich Coach Thomas Popiesch zum Ende der Saison hin auf eine Nummer eins festlegen, wird er am Deutsch-Amerikaner nicht vorbeikommen. Doch so weit möchte der Trainer nicht nach vorne denken. "Nirgendwo ist festgeschrieben, dass ich eine feste Nummer eins haben muss", sagt Popiesch. "Im Grunde gibt es doch bei vielen Klubs ein Wechselspiel."

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