Kein Kandidat in Sicht: Will kein Bremerhavener Genosse der Nachfolger von Uwe Beckmeyer werden? Der Bundestagsabgeordnete will bei den Wahlen im kommenden Jahr nicht noch einmal antreten. Verliert jetzt Bremerhaven den Posten?

Will kein Bremerhavener Genosse der Nachfolger von Uwe Beckmeyer werden? Der Bundestagsabgeordnete will bei den Wahlen im kommenden Jahr nicht noch einmal antreten. Verliert jetzt Bremerhaven den Posten?

Foto: Scheer

Bremerhaven

Keine Lust auf Bundestag: Bremerhavens Spitzen-Genossen sagen "Nein"

Von Klaus Mündelein
29. Juni 2016 // 10:00

In der Bremerhavener SPD ist weit und breit kein Nachfolger für Uwe Beckmeyer zu sehen, der nicht noch einmal als Kandidat für die Bundestagswahl antreten will. Aber in Bremen-Nord  regt sich Interesse. Verlieren die Seestadt-Genossen diesen Posten? Bremerhavens SPD-Vorsitzender und Wirtschaftssenator Martin Günthner hat klar gesagt, dass er nicht für den Bundestag kandidieren will. Sybille Böschen, stellvertretende SPD-Vorsitzende und Bürgerschaftsabgeordnete, will ebenfalls nicht nach Berlin, auch nicht der Stadtverordnete und IG-Metall-Chef Karsten Behrenwald. Trotzdem will die Seestadt-SPD, dass ein Bremerhavener Genosse das Mandat bekommt.

Bremer mit Interesse am Bundestag

Aber in Bremen gibt es andere Vorstellungen. Der Wahlkreis erstreckt sich über Bremerhaven, Bremen-Nord und den Bremer Westen.  Als Bremerhavener Erbhof will man in der Hansestadt die Kandidatur nicht begreifen. Und in Bremen-Nord gibt es mit Florian Boehlke sogar jemanden, der sich vorstellen kann, den Job zu machen.  

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