Center Geoffrey Groselle im Hinspiel gegen Bayreuth, das nur knapp 99:103 verloren ging.

Center Geoffrey Groselle im Hinspiel gegen Bayreuth, das nur knapp 99:103 verloren ging.

Foto: Scheer

Bremerhaven
Eisbären Bremerhaven
Sport

Keine Zeit zum Durchatmen: Eisbären Bremerhaven am Sonntag in Bayreuth gefordert

Von Christian Heinig
22. April 2018 // 10:00

Weiter geht's: Nur 48 Stunden nach der Heimniederlage am Freitag gegen die Frankfurt Skyliners stehen die Eisbären Bremerhaven in der Basketball-Bundesliga erneut auf dem Parkett. Und die Aufgabe, die die Mannschaft von Coach Arne Woltmann dabei zu bewältigen hat, ist eine richtig große: Sie sind zu Gast beim aktuellen Tabellenvierten medi Bayreuth (20.15 Uhr, Telekom Sport)

Nur drei Niederlagen in 14 Heimspielen

Gleich zwei Dinge sprechen dabei für die Gastgeber und gegen die Eisbären. Erstens: Die Bayreuther gehen im Gegensatz zu den Eisbären gestärkt in die Partie. Sie haben am Freitagabend ihr Heimspiel gegen ratiopharm Ulm mit 88:75 gewonnen und damit ihren Playoffplatz gefestigt. Und zweitens: Bayreuth ist extrem heimstark. Von 14 Spielen daheim haben die „Mediritter“ bisher nur drei verloren (gegen Jena, München, Berlin).

Hinspiel als Mutmacher

Was den abstiegsgefährdeten Eisbären aber Mut machen sollte, ist das Hinspiel. Das war nämlich äußerst knapp. Erst in der Verlängerung fiel hier die Entscheidung – 99:103 verloren die Eisbären nach großem Kampf mehr als unglücklich. Die Partie in Bayreuth ist für die Bremerhavener nun die viertletzte. Anschließend folgen der Heimschlager gegen Ulm (27. April), das Gastspiel in München (29. April) und das Saisonfinale gegen Gießen (1. Mai).

Eisbären würden ProA spielen

Noch haben die Eisbären als Tabellen-16. ihr Schicksal selbst in der Hand. Sollte es die Mannschaft in den verbleibenden Spielen allerdings nicht schaffen, den Klassenerhalt in der BBL zu sichern, würde der Club in der 2. Liga (ProA) neu angreifen. Das versichert Interims-Manager Wolfgang Grube auf Nachfrage von nord24: „Ich bin Bremerhavener, das Projekt wird weitergehen“, sagt der Unternehmer, der einer der Gesellschafter des Clubs ist.

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