Aus für die regionale "TouristCard": Nach dem Scheitern der "KüstenCard" will Bremerhavens Tourismus-Chef eine eigene Touristenkarte herausgeben. Dazu will er auch Leistungsträger wie das Klimahaus gewinnen.

Nach dem Scheitern der "KüstenCard" will Bremerhavens Tourismus-Chef eine eigene Touristenkarte herausgeben. Dazu will er auch Leistungsträger wie das Klimahaus gewinnen.

Foto: Scheer

Bremerhaven

"KüstenCard" ist gescheitert

Von Klaus Mündelein
4. April 2016 // 17:00

Mit der "KüstenCard" sollte den Urlaubern in der Region zwischen Bremerhaven, Cuxhaven und Nordenham ein zusätzlicher Anreiz geboten werden. Aber die Touristen machten nicht mit.

"KüstenCard" als Ladenhüter

2011 wurde diese Bonuskarte eingeführt. Von 50000 Exemplaren wurden seit dem aber nur 2500 verkauft. Diese Zahlen wurden jetzt den Touristikern aus dem Regionalforum Bremerhaven präsentiert. Die haben deshalb die Abschaffung der "KüstenCard" beschlossen. Bis zum 15. April können nun noch Einwände gegen die Abschaffung der Karte vorgetragen werden. Mit viel Widerstand ist allerdings nicht zu rechnen. Zumindest nicht aus Bremerhaven.

Bremerhaven will eigene Karte etablieren

Hier will Tourismus-Chef Raymond Kiesbye schon lange eine eigene "TouristCard" auf den Markt bringen. Vor anderthalb Jahren war er deshalb noch von den Nachbarn gescholten worden. Nach dem Scheitern der "KüstenCard" will er aber jetzt Verhandlungen mit möglichen Partnern führen. Bereits Anfang kommenden Jahres könnte es dann losgehen.

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