Zwei Händler von der Hafenstraße und der Filmer (von links): Tuncer Eker, Gabriele Sinzig-Freese und Nils Fricke.

Zwei Händler von der Hafenstraße und der Filmer (von links): Tuncer Eker, Gabriele Sinzig-Freese und Nils Fricke.

Foto: MASORAT

Bremerhaven

Lehe lächelt jetzt auch online

18. Mai 2022 // 10:31

Lehe lächelt und dank Nils Fricke jetzt auch auf der Homepage der Wunderwerft. Jeden Montag wird ein originelles Video von Landeninhabern veröffentlicht.

Das Projekt Wunderwerft der Quartiersmeisterei Lehe postet auf der neuen Homepage wöchentlich einen kurzweiligen Spot aus der Videoserie über „stationären Einzelhandel“ in der Hafenstraße und Lehe. Rita Rendelsmann sprach mit dem Filmemacher über seine Erfahrungen bei den Dreharbeiten und wie er den Probanden ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hat.

Wie sind Sie zu dem Auftrag gekommen, für das Projekt der Quartiersmeisterei Lehe und der Wunderwerft Spots von lächelnden Einzelhändlern zu produzieren und wie sind Sie vorgegangen?
Es gab eine Ausschreibung für Studenten, und obwohl ich bereits mit meinem Studium der Medienproduktion durch war, habe ich mich beworben und nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Leiter der Wunderwerft Felix Liebig im vergangenen Herbst den Zuschlag erhalten. Gemeinsam mit Felix habe ich dann das Format entwickelt, das auf der Aktion „Schenke Lehe ein Lächeln“ basiert, die Anfang 2020 gestartet war. Ich habe dann ein Video als Prototyp entwickelt und bin damit von Geschäft zu Geschäft losgezogen, um Leute zu finden, die bei dem Projekt mitmachen. Unser Ziel war es, das Quartier zu promoten und die positive Stimmung, die hier tatsächlich vorherrscht, authentisch rüberzubringen. Die Hafenstraße hat so viele Geschichten zu erzählen.

Und wie waren Ihre Erfahrungen? Durchweg positiv (Nils Fricke lächelt bei diesen Worten). Im Orya-Markt habe ich den Prototypen gedreht. Der Inhaber war offen für unser Konzept und hat gut mitgemacht. Als ich dann in das Geschäft Wolloholiker von Gabriele Sinzig-Freese kam und fragte, hat sie gleich ,ja klar‘ gesagt, denn für sie ist die Hafenstraße die schönste Straße in Bremerhaven. Und sie hat recht, denn hier ist immer was los, sie ist bunt und divers. Weil Gaby schon einen eigenen You-Tube-Kanal und viele Abonnenten hat, war das eine unkomplizierte Zusammenarbeit mit einem tollen Ergebnis.

Wie lange haben Sie pro Spot gedreht und wer hat die wirklich witzigen und treffenden Einsprecher (Die Hafenstraße ist wie ein paar Wollsocken – erst mal nicht so sexy, bis man drin rumläuft) geschrieben? Die Texte habe alle ich geschrieben. Ich war einen Tag zum Dreh in den Geschäften. Mir war wichtig, die Menschen und ihre Gründe, warum sie in Lehe ihr Ladengeschäft haben, authentisch und positiv rüber zu bringen. Für das Texten und den Schnitt habe ich dann zwei weitere Tage gebraucht.

Ist das Videoprojekt mit den Spots, von denen bis zum Beginn der Sommerferien je einer auf der Homepage der Wunderwerft online gestellt wird, damit abgeschlossen? Das wird sich zeigen. Schön wäre es natürlich, wenn sich durch die Veröffentlichung der Videos und hoffentlich viel Aufmerksamkeit in den sozialen Medien noch mehr Betreiber von „stationärem Einzelhandel“ im Quartier einen Ruck geben und auch online mitlächeln. Die können sich übrigens bei der Quartiersmeisterei Lehe und der Wunderwerft melden.

http://www.wunderwerft-bremerhaven.de/laecheln/

Zur Person Nils Fricke

  • Selbstständiger Videoproduzent. Unterstützung bei Projekten und eigener Projekte. „Mein Ziel ist immer eine gut erzählte Geschichte.“
  • Abschluss: Bachelor in Digitaler Medienproduktion
  • Fokus auf Dokumentarfilm und Reportage
  • Jahrgang 1996
  • Bisherige Zusammenarbeit: WERK., WUNDERWERFT, SENDEFÄHIG GMBH, KUBIKFOTO³, PROJEKT: ANTARKTIS GBR, DFP DOCK11 GMBH
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