Nach dem Sturmtief "Herwart" sind Mitarbeiter des Gartenbauamtes mit den Aufräumarbeiten in Bremerhaven beschäftigt.

Nach dem Sturmtief "Herwart" sind Mitarbeiter des Gartenbauamtes mit den Aufräumarbeiten in Bremerhaven beschäftigt.

Foto: Scheer

Bremerhaven

Nach Sturmtief "Herwart": Schäden in Bremerhaven schlimmer als gedacht

Von nord24
3. November 2017 // 18:00

Das Sturmtief "Herwart" hat in Bremerhaven noch schlimmere Schäden verursacht als sein Vorgänger "Xavier". 85 große Bäume stehen bisher auf der Verlustliste. Darunter auch einige, die 130 bis 150 Jahre alt sind.

Verluste könnten deutlich höher sein

Betroffen sind vor allem Eichen, weil sie jetzt noch voll belaubt sind und den Böen eine größere Angriffsfläche bieten. "Wir haben uns bisher noch keinen vollständigen Überblick verschaffen können", sagt Thomas Reinicke, der Leiter des Gartenbauamtes. Er gehe aber davon aus, dass die Verluste noch deutlich größer sind, als zurzeit abzusehen ist.

Seit Mittwoch werden Bäume beseitigt

Das Gartenbauamt ist seit Mittwoch mit 55 Mitarbeitern ausschließlich damit beschäftigt, umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste zu beseitigen. Schon am Sonntag waren 15 Beschäftigte unterwegs, um umgestürzte Bäume zu beseitigen, die eine akute Gefahr darstellten.

Holz geht an den Höchstbietenden

Bis alle Schäden in Parks und Grünanlagen beseitigt sind, könne es bis zu vier Wochen dauern, so der Amtsleiter. Das Holz der Bäume wird in der Regel an einen professionellen Verwerter verkauft. "Die machen uns Angebote und der höchste Bieter bekommt den Zuschlag." Das Gartenbauamt könne sich nicht noch zeitaufwändig mit Holzhandel beschäftigen.

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