Fanforum der Fischtown Pinguins in der Eisarena. Alfred Prey am Mikro. Foto Scheschonka

Fanforum der Fischtown Pinguins in der Eisarena. Alfred Prey am Mikro. Foto Scheschonka

Foto: Wagner/dpa

Bremerhaven

Nur geringes Interesse am Lotto Fan-Forum

Von Lars Brockbalz
18. Januar 2017 // 20:32

Von Lars Brockbalz Fans fragen – Spieler, Trainer und Manager antworten. Die Fischtown Pinguins wollen die direkte Kommunikation mit ihren Anhängern wieder intensivieren. Drei Jahre nach der letzten Veranstaltung dieser Art haben sie am Mittwochabend zum 1. Lotto Fan-Forum eingeladen. Doch das Interesse war eher gering. Nur rund 60 Eishockey-Fans waren in das obere Foyer der Eisarena gekommen. „In Krisenzeiten scheinen die Fragen drängender zu sein“, sagte Pinguins-Teammanager Alfred Prey mit Blick auf die bisher großartig gelaufene Saison der Pinguins. Die Euphorie im Umfeld und die gute Stimmung in der Mannschaft hat Pinguins-Trainer Thomas Popiesch als Gründe für den sensationellen DEL-Start des Neulings ausgemacht. „Davon werden wir getragen.“ Auch Kapitän Mike Moore lobte die Pinguins-Anhänger: „Wir haben unglaubliche Fans, Bremerhaven ist eine unglaubliche Eishockey-Stadt. Das Stadion ist bei jedem Heimspiel wie elektrisiert. Jeder Spieler ist stolz, das Trikot dieser Mannschaft überziehen zu dürfen.“ Marian Dejdar sagte, es mache unheimlich Spaß, in der DEL zu spielen.

Zuschauer-Einnahmen sind höher als geplant

Ob die Pinguins schon den Kauf von Playoff-Trikots planen, wurde Manager Hauke Hasselbring in Anspielung auf die gute sportliche Situation gefragt. Der antwortete diplomatisch. „Ziel ist zunächst, bis Ende Januar immer noch unter den besten zehn der Tabelle zu stehen. Dann können wir uns mit den Playoffs beschäftigen“. Hasselbring gab auch Einblicke in die wirtschaftliche Lage. Die Zuschauer-Einnahmen seien höher als geplant, unter anderem deshalb habe man während der Saison noch Spieler nachverpflichten können.

"Eine zweite Eisfläche ist utopisch"

Große Sprünge aber, das wurde ebenfalls deutlich, werden in Bremerhaven auch in Zukunft nicht möglich sein. Ob eine zweite Eisfläche gebaut werde, um die Nachwuchsausbildung noch verbessern zu können, wurde Alfred Prey gefragt. Seine Antwort: „Das ist utopisch. Wer soll den das bezahlen?“ Aber auch so sei die Nachwuchsarbeit im Stammverein REV Bremerhaven auf bestem Wege. „Der Nachwuchs ist so gut wie selten zuvor“, sagte Prey. Gleiches gilt für die Profis, die sich heute auf eine viertägige Auswärtsreise nach Bayern aufmachen. Prey verabschiedete sich augenzwinkernd: „Wir sehen uns alle beim nächsten Heimspiel am 25. Januar hier wieder – bei unserem Sieg gegen Mannheim.“ Den Fans würde es bestimmt gefallen.

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