Die „MOSAiC“-Expedition mit der „Polarstern“ dauert noch rund zwei Monate.

Die „MOSAiC“-Expedition mit der „Polarstern“ dauert noch rund zwei Monate.

Foto: Lisa Grosfeld/Alfred-Wegener-Institut/dpa

Bremerhaven
Schiffe & Häfen

„Polarstern“: Letzter „MOSAiC“-Personalwechsel erfolgreich verlaufen

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Von nord24
10. August 2020 // 06:37

Zwei Monate vor der Rückkehr des Bremerhavener Forschungsschiffes „Polarstern“ von seiner einjährigen Arktis-Expedition „MOSAiC“ ist am Wochenende das Team an Bord ein letztes Mal ausgetauscht worden. Ein russischer Eisbrecher war Anfang August in Bremerhaven gestartet, um die neue Mannschaft und Wissenschaftler zur „Polarstern“ zu bringen. Die Neuzugänge hatten wegen der Corona-Epidemie zwei Wochen in Quarantäne verbracht.

„Polarstern“ startete im September 2019 in Tromsø

Die „Polarstern“ war am 20. September 2019 vom norwegischen Tromsø gestartet. Monatelang driftete sie mit einer riesigen Scholle mit, damit die Wissenschaftler an Bord umfangreiche Messungen im Ozean, im Eis und in der Atmosphäre machen konnten. Die „Polarstern“ ist noch einige Wochen für Messungen im Nordpolarmeer unterwegs. „Wir wollen solange bleiben, bis die Arktis wieder anfängt zuzufrieren. Das ist eine wichtige Phase im Eiszyklus“, sagte Expeditionsleiter Markus Rex vom Alfred-Wegener-Institut.

Wie es gelungen ist, die Expedition trotz der Corona-Krise durchzuziehen, erfahrt ihr auf NORD|ERLESEN.

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