Thomas S. wird vorgeworfen, im Februar ein behindertes Mädchen schwer missbraucht zu haben. Nun muss er sich vor dem Landgericht Bremen verantworten.

Thomas S. wird vorgeworfen, im Februar ein behindertes Mädchen schwer missbraucht zu haben. Nun muss er sich vor dem Landgericht Bremen verantworten.

Foto: Mündelein

Bremerhaven

Prozess: 57-Jähriger aus Lehe soll behindertes Kind schwer missbraucht haben

Von Klaus Mündelein
2. August 2018 // 08:00

Ein 57-jähriger Mann aus Bremerhaven-Lehe soll ein behindertes Kind schwer missbraucht haben. Das elfjährige Mädchen war hilflos nachts unterwegs und lief seinem Peiniger offenbar über den Weg. Wegen schweren sexuellen Missbrauchs muss sich Thomas S. nun vor dem Landgericht Bremen verantworten.

Mädchen allein unterwegs

Das Mädchen war im Februar allein unterwegs, nachdem es sich unbemerkt aus der heimischen Wohnung entfernt hatte. Nach einer großen Suchaktion der Polizei wurde der Mann tags drauf mit dem Kind angetroffen. Angeblich wollte er das Mädchen gerade zur Polizei bringen. Dort glaubte man seine Geschichte nicht.

Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Laut Anklage soll der 57-Jährige das Kind in seiner Wohnung missbraucht haben. Die schlimmen Umstände der Tat, die in der Anklageschrift stehen, werden bei Prozessbeginn hinter verschlossenen Türen verlesen. Der Fall wird vor dem Landgericht weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Die Richter wollen während der Beweisaufnahme die Persönlichkeitsrechte des Kindes schützen.

Geständnis des Angeklagten

Im Zentrum des Verfahrens steht ein Geständnis des Angeklagten, das er später widerrufen haben soll. Der Vorsitzende Richter soll ihn zu Prozessbeginn ermahnt haben, bei dem Geständnis zu bleiben.

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