Der Angeklagte wurde in Handschellen ins Gericht geführt. Er soll im November seine Ex-Freundin in Bremerhaven attackiert haben.

Der Angeklagte wurde in Handschellen ins Gericht geführt. Er soll im November seine Ex-Freundin in Bremerhaven attackiert haben.

Foto: Mündelein

Bremerhaven

Prozess um versuchten Mord: Angeklagter aus Bremerhaven rastet aus

Von Klaus Mündelein
21. Juni 2018 // 16:01

Der Angeklagte aus Bremerhaven rastete im Prozess wegen versuchten Mordes total aus: „Du lügst“, schrie er mit lauter und hoher Stimme. Sein Anwalt ging dazwischen, die Richterin verbat ihm ebenfalls schreiend das Wort. Der Angriff galt seinem eigenen Bruder.

Beobachter sind geschockt

Beim Prozess bekamen die geschockten Beobachter eine Ahnung vom Jähzorn des Ibrahim Ö., als sein Bruder aussagte. Im November soll er seiner Ex-Freundin in der Altonaer Straße mit einem Messer in Gesicht, Hals und Brust gestochen haben. Dafür muss er sich vor dem Landgericht wegen versuchten Mordes verantworten.

"Er ist nicht mehr mein Bruder"

Der Angeklagte habe sich vor der Tat in die Vorstellung hineingesteigert, dass sein Bruder ein Verhältnis mit der Ex-Geliebten hatte. Der Bruder komme nach eigenen Angaben bis heute nicht über die Anschuldigungen hinweg. „Er ist nicht mehr mein Bruder“, sagt er mehrfach.

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