Angelika Stelter kann ihren Arm wieder heben. Dr. Ingo Hartig, Chefarzt der Rheumatologischen Abteilung im Ameos-Klinikum Mitte in Bremerhaven, kam ihrer seltenen Erkrankung auf die Spur und konnte helfen.

Angelika Stelter kann ihren Arm wieder heben. Dr. Ingo Hartig, Chefarzt der Rheumatologischen Abteilung im Ameos-Klinikum Mitte in Bremerhaven, kam ihrer seltenen Erkrankung auf die Spur und konnte helfen.

Foto: Lammers

Bremerhaven

Seltene Krankheiten: Diagnose gleicht Detektivarbeit

25. September 2021 // 14:15

Eine seltene Erkrankung führte dazu, dass die Cuxhavenerin Angelika Stender fast nichts mehr konnte. Die 68-Jährige hatte Glück im Unglück.

Lebensgefährliche Symptome

Irgendwann konnte Angelika Stender nicht mehr ins Auto ein- und aussteigen: „Ich habe mein Bein an der Hose ins Auto gezogen“, erzählt sie schaudernd. Hinzu kamen Schluckbeschwerden: „Ich bekam einfach keine Nahrung mehr durch die Speiseröhre.“ Ein Symptom, das lebensgefährlich ist.

Bremerhavener Klinik erkennt seltene Erkrankung

Anders als bei vielen Patienten mit seltenen Krankheiten kamen die Mediziner im Ameos-Klinikum Mitte in Bremerhaven ihrer Erkrankung relativ schnell auf die Schliche. Im Schnitt nämlich dauert es rund fünf Jahre, bis eine seltene Erkrankung richtig diagnostiziert wird, so der Verband der Universitätsklinika Deutschlands. Bei Angelika Stender handelt sich um die seltene Autoimmunerkrankung Dermatomyositis.

Warum in Deutschland Millionen Menschen von seltenen Erkrankungen betroffen sind, lest Ihr im kostenlosen Artikel bei NORD|ERLESEN.

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