Grabungsleiter Florian Baack legt eine der in Bremerhaven entdeckten zugeschütteten Vorratsgruben frei. Anschließend wurde der Fund in jedem Detail dokumentiert (beschreiben, vermessen, fotografieren etc.). Arg zu schaffen macht dem Team der Untergrund. „Schwerer Lehm“, sagt Archäologe.

Grabungsleiter Florian Baack legt eine der in Bremerhaven entdeckten zugeschütteten Vorratsgruben frei. Anschließend wurde der Fund in jedem Detail dokumentiert (beschreiben, vermessen, fotografieren etc.). Arg zu schaffen macht dem Team der Untergrund. „Schwerer Lehm“, sagt Archäologe.

Foto: Scheschonka

Bremerhaven

Sensation in Lehe: Haus aus der Eisenzeit entdeckt

Von Jürgen Rabbel
16. Mai 2019 // 08:00

Archäologen haben in Bremerhaven ein Haus aus der Eisenzeit entdeckt. Eine kleine Sensation. Aus der Zeit gab es im Stadtteil Lehe bisher noch keine Siedlungsspuren. Damit haben sie erste Siedlungsspuren aus dem 1. Jahrhundert vor Christi Geburt gefunden.

Dunkle Verfärbungen im Boden

Die Ärchäologen haben Pfosten des Wohnstallhauses auf einem Grundstück an der Bütteler Straße in 1,20 Meter Tiefe gefunden.  Jahrzehntelang befand sich an der Stelle das Schwimmbecken der Sauna am Kalkofen.

Viele Fragen offen

Ob es sich um ein Einzelgehöft oder den Randbereich einer größeren Siedlung handelt, „können wir noch nicht beurteilen“, sagt Dr. Dieter Bischop, der bei der Landesarchäologie Bremen für die Seestadt zuständig.

Auch Brunnen in Bremerhaven  freigelegt

Ein Grabungsteam legte in den vergangenen Tagen mehr als 50 sogenannte Befunde im Boden frei. Neben den Überbleibseln des Hauses konnte die Grabungscrew auch noch einen Brunnen sowie mehrere Vorratsgruben freilegen, sowie mehrere Keramikscherben aus dem letzten Jahrhundert vor Christi Geburt.

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