Heuler verirren sich

Die Feuerwehr hat in den vergangenen Tagen sieben Heuler geborgen.

Foto: Eisfeld

Bremerhaven

Sieben Heuler in 16 Tagen geborgen

Von Denise von der Ahé
29. Juni 2016 // 08:00

Das erlebt auch ein Feuerwehrmann nicht alle Tage: In den vergangenen 16 Tagen mussten die Rettungskräfte sieben Heuler bergen und in einer gut belüfteten Tierrettungsbox an Mitarbeiter der Seehundstation in Norddeich übergeben. Die jungen Seehunde hatten sich auf die Steinstufen am Seedeich, auf den Containerterminal und einmal sogar auf den Radweg vor der Seute Deern verirrt.

"Heuler driften bei Sommergewittern ab!

Für den Leiter der Seehundstation, Dr. Peter Lienau, ist das jedoch nichts Ungewöhnliches. Bestimmte Windrichtungen und massive Sommergewitter mit Sturmböen könnten in der Hauptgeburtenphase Mitte Juni dazu führen, dass die Jungtiere abdriften und von der Mutter getrennt werden. Auch in Niedersachsen würden daher aktuell mehr Tiere gefunden als im Vorjahr. „Sie werden entkräftet an verschiedenen Standorten angespült“, sagt Lienau. „Daher suchen sie eine Chance, sich auszuruhen und hoffen, dass die Mutter in der Nähe ist.“

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