Tiere sollte man im Sommer niemals in geparkten Autos lassen – diese entwickeln sich schnell zur Todesfalle.

Tiere sollte man im Sommer niemals in geparkten Autos lassen – diese entwickeln sich schnell zur Todesfalle.

Foto: Günther/dpa

Bremerhaven

Sommerhitze: Auto wird für Hunde zur Todesfalle

14. Mai 2022 // 18:50

Aufgrund der Unwissenheit vieler Tierhalter sterben Jahr für Jahr Vierbeiner qualvoll im heißen Auto, warnen die Experten der Tierschutzorganisation Tasso.

Schon ab 20 Grad Außentemperatur droht Gefahr

Dabei ist noch nicht einmal Sonnenschein notwendig, um den Wagen in einen Backofen zu verwandeln Das Autoinnere kann sich bei sommerlichen Temperaturen innerhalb von wenigen Minuten schnell auf über 50 Grad Celsius aufheizen. Vielen Hundehaltern sei laut Tasso nicht bewusst, dass ab 20 Grad Celsius Außentemperatur schon wenige Minuten ausreichen, um das Auto zur tödlichen Falle werden zu lassen. Es bringe auch keine Abkühlung, das Autofenster einen Spalt offenzulassen, denn auch diese Maßnahme könne keine ausreichende Luftzirkulation gewährleisten.

Hunden bleibt nur das Hecheln zur Abkühlung

Da Hunde nicht so schwitzen wie Menschen, bleibt ihnen nur das Hecheln zur Abkühlung. Dabei verbrauchten sie jedoch sehr viel Wasser. Es drohe ein Hitzschlag, bei dem die Körpertemperatur des Tieres über 41 Grad steigt. Lebenswichtige Organe könnten dann nicht mehr ausreichend versorgt werden. Tasso rät davon ab, Hunde bei warmen Temperaturen im Auto zu lassen.

Was Menschen tun sollten, die an einem warmen Tag einen Hund im Auto sehen und eine Notsituation für das Tier erkennen, lest Ihr am Sonntag, 15. Mai 2022 im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.

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