Zur Endabnahme der umgebauten Haltestelle trafen sich (von links) Adrian zum Buttel, Jonas Heimburger (beide Tiesler-Bau), Andreas Fastenau (Koch & Tönjes), Fynn Hofmann (Gemeinde Loxstedt), Jasmin Weißbrodt (Landkreis Cuxhaven), Marnie Rudorffer (Ingenieurbüro Galla & Partner) und Stotels Ortsvorsteher Fritz Grieger.

Zur Endabnahme der umgebauten Haltestelle trafen sich (von links) Adrian zum Buttel, Jonas Heimburger (beide Tiesler-Bau), Andreas Fastenau (Koch & Tönjes), Fynn Hofmann (Gemeinde Loxstedt), Jasmin Weißbrodt (Landkreis Cuxhaven), Marnie Rudorffer (Ingenieurbüro Galla & Partner) und Stotels Ortsvorsteher Fritz Grieger.

Foto: Gemeinde Loxstedt

Bremerhaven

Stotel: Umgebaute Haltestelle sorgt für mehr Sicherheit

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Von nord24
11. Oktober 2021 // 18:05

Barrierefrei und mit größtmöglicher Sicherheit – so zeigt sich die Bushaltestelle Hohes Feld in Stotel nach der Umgestaltung.

Wie die Gemeinde Loxstedt nun mitgeteilt hat, wurde die Haltestelle von einer „Busbucht-Haltestelle“ zu einer „Fahrbahnrand-Haltestelle“ ausgebaut.

„Diese bietet den Vorteil, dass der Verkehr hinter dem haltenden Bus zum Stehen kommt und so die Gefahr eines Unfalles verringert wird“, sagt Fynn Hofmann, zuständiger stellvertretender Amtsleiter bei der Gemeindeverwaltung Loxstedt. Bei der nördlichen Haltestelle werde ein Vorbeifahren am haltenden Bus zusätzlich durch eine Verkehrsinsel erschwert, bei der südlichen durch eine Sperrfläche.

Die Verkehrsberuhigung durch den haltenden Bus sei ausdrücklich erwünscht: „Sie bietet einen großen Sicherheitsvorteil für die Fahrgäste“, so Fynn Hofmann. Die Auswirkung auf die Autofahrer bleibe bei 20 Busanfahrten an beiden Richtungshaltestellen insgesamt pro Tag und einer jeweiligen Haltedauer von geschätzten 30 Sekunden überschaubar.

Für die Barrierefreiheit, die das Personenbeförderungsgesetz bis Anfang 2022 im Öffentlichen Personennahverkehr vollständig anstrebt, sind taktile Leitelemente verbaut worden, die Sehbehinderte zur Bustür leiten. Körperlich beeinträchtigten Personen wird das Einsteigen erleichtert, da der Niederflurbus höhengleich an die Haltestelle heranfahren kann und die Fahrgäste keine Stufe überwinden müssen.

Die Umgestaltung hat die Firma Koch & Tönjes in Zusammenarbeit mit der Firma Tiesler-Bau übernommen. Der Umbau wird mit öffentlichen Fördergeldern unterstützt, einen Großteil trägt die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG). Der Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN) sowie der Landkreis Cuxhaven beteiligen sich ebenfalls. (pm/skw)

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