Mit Verspätung: Ernst Haacke muss 23000 Euro für den Ausbau der Lycker Straße bezahlen. Die Straße wurde vor Jahrzehnten provisorisch hergerichtet. Dass sie jetzt fertiggestellt wird, ärgert etliche Anwohner.

Ernst Haacke muss 23000 Euro für den Ausbau der Lycker Straße bezahlen. Die Straße wurde vor Jahrzehnten provisorisch hergerichtet. Dass sie jetzt fertiggestellt wird, ärgert etliche Anwohner.

Foto: Hartmann

Bremerhaven

Straßensanierung: Mega-Rechnung für Anwohner in Bremerhaven

Von Klaus Mündelein
23. November 2018 // 19:00

23.000 Euro soll der Bremerhavener Ernst Haacke bezahlen, weil die Straße vor seiner Haustür saniert wurde. Er und andere Anwohner fanden den Zustand der Lycker Straße eigentlich in Ordnung. Aber weil andere Anwohner auf den Straßenausbau bestanden, wird es für Haacke nun teuer. Ein Nachbar müsse sogar 35.000 Euro bezahlen. Für Rentner und Witwen sei das kaum zu bewältigen, klagt Haacke. Aber ums Bezahlen kommt er wohl nicht herum.

Straßenausbau mit Verspätung

Die Straße wurde vor Jahrzehnten provisorisch hergerichtet. Einige Anwohner zahlten dennoch ihren Beitrag, andere noch nicht. Und für die wird es jetzt teuer.

Rund 70 Kilometer liegen noch brach

Da ist kein Einzelfall. Weil es schnell gehen musste, wurden in der Nachkriegszeit etliche Straßen vorläufig hergerichtet, die Beiträge nur teilweise eingezogen. Rund 70 Kilometer, bei denen noch der Endausbau erledigt werden muss, stehen in Bremerhaven noch auf der Liste.
Wie nun über die Beitragspflicht diskutiert und wieso sie vielleicht abgeschafft wird, lest ihr am Sonnabend in der NORDSEE-ZEITUNG.
 

Immer informiert via Messenger
Sollte es in Deutschland eine Impfpflicht geben?
2986 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger