Die Lage im Tierheim Bremerhaven ist angespannt. Futterspenden werden immer wichtiger.

Die Lage im Tierheim Bremerhaven ist angespannt. Futterspenden werden immer wichtiger.

Foto: Arnd Hartmann

Bremerhaven

Tierheim Bremerhaven: „Futterspenden sind eine große Hilfe“

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Von nord24
22. April 2020 // 09:00

Das Tierheim Bremerhaven hat sich angesichts der Corona-Krise schon vor Wochen auf den Ernstfall eingestellt. So haben sich die Verantwortlichen unter anderem auch auf die Aufnahme von Tieren von Corona-Patienten vorbereitet.

Pfleger schützen

Problematisch wird neben den möglichen Neuaufnahmen von Tieren vor allem die erschwerte Vermittlung. Das Tierheim sei bereits seit Wochen für Besucher geschlossen, um die Pfleger zu schützen und so die Versorgung der Tiere zu sichern, sagt Tierheimleiterin Amelie Bensch.

Kapazitäten werden eng

Besucher können nur zu fest ausgemachten Einzelterminen ins Tierheim kommen und das erschwere die Vermittlung ungemein, so Bensch. „Die Kapazitäten werden eng, es fehlen die Vermittlungsgelder, und der Einbruch von Spendengeldern stellt uns vor eine ernsthafte Herausforderung. Die Lage ist angespannt“, beschreibt Bensch die Situation.

Stadt leistet ihren Beitrag

Zurzeit könnten die Rechnungen noch bezahlt werden – auch weil die Stadt ihren finanziellen Beitrag zum Fundtiervertrag trotz Haushaltssperre leiste. Geld und Futterhilfen seien laut Bensch jedoch eine große Hilfe.

Keine bekannte Ansteckung von Tieren

„Uns erreichen vereinzelt Anfragen unwissender Tierhalter, die ihre Haustiere aus Angst vor einer Ansteckung bei uns abgeben wollen“, berichtet Bensch. Sie rät allen Tierhaltern, sich zu informieren und auf Fakten zu vertrauen. Es gebe bislang keine konkreten Hinweise dafür, dass Tiere das Virus übertragen.

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