Personal-Querelen: Tourismus-Chef Raymond Kiesbye droht Ärger ins Haus. Die CDU will ihm mit einer Abmahnung einen Schuss vor den Bug verpassen.

Tourismus-Chef Raymond Kiesbye droht Ärger ins Haus. Die CDU will ihm mit einer Abmahnung einen Schuss vor den Bug verpassen.

Foto: Scheer

Bremerhaven

Tourismuschef droht die Abmahnung

Von Klaus Mündelein
23. August 2016 // 08:00

Bremerhavens Tourismuschef Raymond Kiesbye droht die Abmahnung. Die CDU ist verärgert über sein Gebaren als Geschäftsführer. Weil er ohne Genehmigung des Aufsichtsrats zusätzliches Personal eingestellt hat, fordert die CDU nun den Schuss vor den Bug. Das könnte für Kiesbye gefährlich werden. Nach der Abmahnung könnte ihm bei weiteren Verfehlungen die Kündigung drohen.

Rücklagen werden aufgezehrt

Die erhöhten Personalkosten drohen, die Rücklagen der Tourismus-Gesellschaft "Erlebnis Bremerhaven" aufzufressen. Die CDU hatte deshalb per Magistratsbeschluss durchgesetzt, dass ein Teil des Personals wieder gekündigt wird.

Verspätete Jahrespläne des Tourismuschefs

Für Verärgerung sorgte zudem die Tatsache, dass Kiesbye die wirtschaftlichen  Jahrespläne der "Erlebnis Bremerhaven" jeweils mit reichlich Verspätung abgeliefert hat. Auch das verstoße gegen den Gesellschaftervertrag.

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