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Nach fünf Monaten drehte Pinguins-Stürmer Sami Venäläinen am Dienstag wieder erste Runden über das Eis.

Foto: Scheschonka

Bremerhaven

Venäläinen ist zurück auf dem Eis

Von Mareike Scheer
31. Januar 2017 // 14:02

Es war der 26. August 2016. Beim Freddy Bar Cup im dänischen Fredrikshavn wurde Sami Venäläinen beim Vorbereitungsspiel gegen Herlev Eagles gefoult, als die Begegnung bereits unterbrochen war. Die Diagnose: Kreuzbandriss. Die Saison schien für den 35-jährigen Finnen gelaufen, bevor sie begonnen hatte. Doch das Kraftpaket, das zurecht den Spitznamen Hulk trägt, gab die Hoffnung nicht auf, quälte sich nach der nötige Operation zunächst im Kraftraum und arbeitet seit Wochen hart an einem Comeback. Und am Dienstagvormittag war es dann soweit, der Stürmer stand beim freiwilligen Training erstmals wieder auf dem Eis.

Ein seltsames Gefühl

„Es ist am Anfang immer ein etwas seltsames Gefühl, aber ich hatte keine Probleme. Dennoch muss ich es noch vorsichtig angehen und darf nicht zu viel wollen.“ Immerhin gab es jedoch grünes Licht von den Ärzten, dass das Knie hält. Bevor der kantige Stürmer jedoch ins Mannschaftstraining einsteigen kann, muss er Anfang März einen Test mit einem Arzt der Berufsgenossenschaft in Hamburg erfolgreich absolvieren.

Hoffnung auf einen Einsatz noch nicht aufgegeben

„Man könnte sagen es fühlt sich an wie ein zweiter Geburtstag“, erklärte der Angreifer nach den ersten Schritten zurück auf dem Eis. „Ich drücke den Jungs die Daumen, dass sie möglichst erfolgreich sind und in den Playoffs weit kommen. Ich habe die Hoffnung auf einen Einsatz in dieser Saison noch nicht aufgegeben“, so Venäläinen.

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