Bodo Mahlstedt will, dass die Täter gefunden werden, die für die Friedhof-Verwüstung in Bremerhaven-Geestemünde verantwortlich sind.

Bodo Mahlstedt will, dass die Täter gefunden werden, die für die Friedhof-Verwüstung in Bremerhaven-Geestemünde verantwortlich sind.

Foto: Masorat

Bremerhaven

Verwüstungen auf Friedhof Geestemünde: Bremerhavener setzt Belohnung aus

Von Laura Bohlmann-Drammeh
29. August 2018 // 07:00

Als er von den Verwüstungen auf dem Geestemünder Friedhof erfuhr, war der Bremerhavener Bodo Mahlstedt entsetzt. Jetzt hat er 500 Euro Belohnung für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, ausgelobt. 

Hoffnung auf schlechtes Gewissen

Mahlstedt ist Hafenarbeiter und hält die Verwüstungen auf dem Friedhof Geestemünde für unerträglich. "Bei Geld hört die Freundschaft auf, vielleicht erleichtert ja doch noch einer sein Gewissen", sagt er. Der 48-Jährige schließt sich mit der Auslobung einer Aktion der Wählervereinigung "Bürger in Wut" an, die ebenfalls 500 Euro ausgeschrieben haben.

Polizei ermittelt noch

Die Staatsanwaltschaft erklärt, sie lobe nur Belohnungen bei Straftaten von herausgehobener Bedeutung, etwa Kapitaldelikten aus. "Außerdem brauchen wir auch immer Spuren, mit denen wir die Hinweise abgleichen können", so Oliver Constien. Im Fall der Gräberverwüstung gehe es um den Tatbestand "Störung der Totenruhe", die mit Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden könne. Die Polizei ermittelt noch.

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