Einen qualvollen Tod hat der Damhirsch in Meckelstedt (Geestland) erlitten.

Einen qualvollen Tod hat der Damhirsch in Meckelstedt (Geestland) erlitten.

Foto: Stemmermann

Bremerhaven

Von Litzenband stranguliert: Damhirsch in Geestland verendet qualvoll

Von nord24
29. September 2017 // 15:00

Ein rund sechs bis sieben Jahre alter Damhirsch ist in Geestland qualvoll verendet. Das Wild hatte sich mit einem Litzenband in Meckelstedt selbst stranguliert. Jagdpächter Erich Thiel kann nur spekulieren, welche Qualen das Tier erlitten haben muss.

Toter Damhirsch in Geestland bekannt

Der starke Damhirsch war in der Region bekannt. Er wurde im Frühjahr schon in den Revieren Lintig und Meckelstedt in Geestland einige Male gesichtet, verschwand dann aber plötzlich und ward nicht mehr gesehen. Nun scheint der Grund für das plötzliche Verschwinden des Tieres klar.

Zwei Litzenbänder durch das Maul gezogen

Der Damhirsch wurde mit Litzenband um Hals und Haupt gewickelt gefunden. Dieses Kunststoffband wird unter anderem für elektrische Weidezäune benutzt. Offenbar muss sich das Tier darin verheddert haben. Unglücklicherweise hatten sich – möglicherweise bei Befreiungsversuchen des Tieres – zwei Litzenbänden durch das Maul des Hirsches festgezurrt, so dass das Tier vermutlich auch keine Nahrung mehr aufnehmen konnte.

Tier ist voraussichtlich im Frühjahr verendet

Der Damhirsch muss vermutlich schon im Frühjahr verendet sein. Anzeichen dafür sind die großen Geweihschaufeln, die das Tier noch trägt. Eigentlich werfen die Damhirsche die Schaufeln Anfang Mai ab. Jäger vermuten, dass das Tier sich ohne die Schaufeln eventuell aus der Strangulation hätte befreien können. (nn)

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