GER, DEL, Adler Mannheim vs Fishtown Pinguins Bremerhaven 13.01.2017, SAParena, Mannheim, GER, DEL Adler Mannheim vs Fishtown Pinguins Bremerhaven, im Bild David Wolf (Adler Mannheim 89) trifft gegen Gerald Kuhn (Fishtown Pinguins Bremerhaven 35) zum 4:2 Foto © nordphoto / Fabisch nordphotox/xFabisch

ger DEL Adler Mannheim vs Fish Town Penguin Bremerhaven 13 01 2017 SAPArena Mannheim ger DEL Adler Mannheim vs Fish Town Penguin Bremerhaven in Picture David Wolf Adler Mannheim 89 fault against Gerald Kuhn Fish Town Penguin Bremerhaven 35 to 4 2 Photo © nordphoto Fabisch nordphotox xFabisch

GER, DEL, Adler Mannheim vs Fishtown Pinguins Bremerhaven 13.01.2017, SAParena, Mannheim, GER, DEL Adler Mannheim vs Fishtown Pinguins Bremerhaven, im Bild David Wolf (Adler Mannheim 89) trifft gegen Gerald Kuhn (Fishtown Pinguins Bremerhaven 35) zum 4:2 Foto © nordphoto / Fabisch nordphotox/xFabisch ger DEL Adler Mannheim vs Fish Town Penguin Bremerhaven 13 01 2017 SAPArena Mannheim ger DEL Adler Mannheim vs Fish Town Penguin Bremerhaven in Picture David Wolf Adler Mannheim 89 fault against Gerald Kuhn Fish Town Penguin Bremerhaven 35 to 4 2 Photo © nordphoto Fabisch nordphotox xFabisch

Foto: Scheer

Bremerhaven

Wackerer Kampf wird nicht belohnt

Von Lars Brockbalz
13. Januar 2017 // 23:27

Von Lars Brockbalz Die Fischtown Pinguins haben wacker gekämpft, belohnt wurden sie nicht. In einem packenden DEL-Spiel unterlagen sie vor 10 592 Zuschauern bei den Adler Mannheim mit 3:4. „Gegen Mannschaften wie Mannheim musst du über 60 Minuten deine beste Leistung bringen, sonst verlierst du“, hatte Trainer Thomas Popiesch vor dem Spiel gesagt. Genau so kam es. Seine Mannschaft hatte im Mitteldrittel einen Durchhänger, der das Spiel entschied. Da halfen auch ein gutes erstes und letztes Drittel nichts. „Wir haben genug investiert, um uns einen Punkt zu verdienen. Wir haben aber auch vermeidbare Fehler gemacht. Und Mannheim hat so hochkonzentriert gespielt, dass sie die genutzt haben“, sagte Popiesch nach dem Spiel.

Rob Bordson schießt ein Traumtor

Über- und Unterzahlspiel waren ein Schwerpunkt bei den Pinguins in der vergangenen Trainingswoche. Den erhofften Effekt gab es in Mannheim aber noch nicht. Zwar starteten die Pinguins exzellent, hatten die erste Top-Chance durch Jeremy Welsh, der Mannheims neuen Torhüter Drew MacIntyre bei seinem Debüt zu einer Glanzparade zwang. Und sie gingen auch in Führung, als Rob Bordson in doppelter Überzahl ein wunderschönes Tor zum 1:0 (3.) erzielte. Doch dann kassierten sie zwei dieser Strafzeiten, die nicht sein müssen. Beide nutzte Mannheim zu Treffern. Der überragende Adler-Stürmer Ryan MacMurchy traf in der 5. Minute mit einem Direktschuss zum 1:1, Luke Adam sorgte in der 14. Minute für das 2:1.

Pfostenschuss von Wade Bergman

Unter dem Strich aber spielten die Bremerhavener, bei denen Cody Lampl mit einer Magen-Darm-Infektion kurzfristig ausfiel, ein gutes ersten Drittel, hatten noch Top-Chancen durch Jordan Owens und Marian Dejdar und Pech bei einem Pfostenschuss von Wade Bergman. Da wäre mehr möglich gewesen als ein 1:2-Rückstand. An diese Leistung konnten sie im Mitteldrittel nicht anknüpfen. Sie hatten kaum noch Offensivaktionen, die Adler beherrschten Spiel und Gegner. Das 3:1 war die logische Folge. Ein unsauberer Pass aus dem eigenen Drittel von Brock Hooton wurde von Christoph Ullmann abgefangen, MacMurchy ließ Pinguins-Torhüter Jerry Kuhn keine Chance (27.).

Glück für MacMurchy nach Foul gegen Owens

So toll der Adler-Stürmer in der Partie auch auftrumpfte, er hatte Glück, dass er zu dieser Zeit noch auf dem Eis sein durfte. Seinen Check von hinten gegen Jordan Owens kurz zuvor hätten die Schiedsrichter durchaus auch mit einer Spieldauer-Strafe ahnden können. Insbesondere, weil sie sonst eher kleinlich pfiffen. Aus dem Nichts fiel das 2:3 (33.) durch Jeremy Welsh, der sich den Puck zurechtlegte und knallhart abzog. Aber David Wolf, der sich vor dem Tor mit seiner bulligen Art durchsetzte, brachte Mannheim wieder auf 4:2 in Front. Dem Tor war ein Pfostenschuss von MacMurchy vorausgegangen, der damit an allen Mannheimer Treffern beteiligt war. Torhüter Jerry Kuhn war machtlos.

Jack Combs macht es wieder spannend

„Im zweiten Drittel haben wir zu leichte Tore hergegeben“, sagte Verteidiger Dominik Tiffels. Die Pinguins mussten sogar noch froh sein, dass es nur zwei waren, das Spiel hätte nach 40 Minuten schon entschieden sein können. So aber blieb den Pinguins die Chance, sich zu berappeln. Und das taten sie. Jack Combs arbeitete den Puck in der 48. Minute zum 3:4 über die Linie und gab seiner Mannschaft Luft für einen Endspurt. Mannheim wackelt, die Mannschaft ist aber routiniert genug, solche Szenen zu überstehen. Mike Hoeffel und Kevin Lavallee hatten Chancen, eine wirkliche Dauerdruck-Phase gab es aber nicht mehr.  Auch, weil Brock Hooton  70 Sekunden vor Schuss eine Strafzeit kassierte und damit die erhoffte Schlussoffensive der Pinguins ausfallen musste.

Die Statistik zum Spiel

Adler Mannheim - Fischtown Pinguins 4:3 (2:1, 2:1, 0:1) Pinguins: Tor:  Kuhn (Nieminen); Abwehr: Moore, Maschmeyer – Lavallee, Bergman – Pentikäinen, Tiffels; Angriff: Combs, Bordson, Welsh – Hooton, Quirk, Owens – Dejdar, Hoeffel, Zucker – Mauermann, Bast, George Mannheim: Tor: MacIntyre (Endras); Abwehr: Richmond, Colaiacovo – Carle, Akdag – Reul, N. Goc – Arendt; Angriff: Kolarik, M. Goc, Adam – Sparre, Festerling, Wolf – Ullmann, Raedeke, Plachta – Kink, Joudrey, MacMurchy Tore: 0:1 (2:27) Bordson (Combs, Moore) bei 5/3; 1:1 (4:36) MacMurchy (Carle, M. Goc) bei 5/4; 2:1 (13:42) Adam (MacMurchy, Carle) bei 5/4; 3:1 (26:48) MacMurchy (Ullmann) bei 5/4;3:2 (32:25) Welsh (Bordson, Combs); 4:2 (35:46) Wolf (MacMurchy, Festerling); 4:3 (47:11) Combs (Welsh, Bordson) Strafzeiten: Adler: 12 Minuten – Pinguins: 14 Minuten Schiedsrichter: André Schrader, Marc Wiegand Zuschauer: 10 592

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