Die Pinguins (hier in Person von Mike Hoeffel) am Boden: Bis kurz vor Schluss führten sie gegen Schwenningen mit 3:2. Am Ende setzte es aber eine bittere 3:4-Niederlage nach Verlängerung.

Die Pinguins (hier in Person von Mike Hoeffel) am Boden: Bis kurz vor Schluss führten sie gegen Schwenningen mit 3:2. Am Ende setzte es aber eine bittere 3:4-Niederlage nach Verlängerung.

Foto: Scheer

Bremerhaven

Warum die Pinguins optimistisch nach vorne schauen können

Von Matthias Berlinke
8. Februar 2017 // 10:06

von Matthias Berlinke Ja, die Niederlage gegen Schwenningen (3:4 in Overtime) tat und tut weh. Trotzdem: Die Männer von Trainer Thomas Popiesch sollten schnell wieder nach vorne schauen - vor allem mit einer positiven Grundeinstellung. Denn es war bei weitem nicht alles von dem schlecht, was da auf dem Eis gegen die Wild Wings passierte.

Mike Hoeffel wird immer wichtiger fürs Team

Die Fischtown Pinguins arbeiteten hart und drückten der Partie ihren Stempel auf. Da brauchte auf der Tribüne niemand zu meckern. Viel Spaß machte zum Beispiel die vierte Reihe. Mike Hoeffel (27) mausert sich mehr und mehr zu einer zentralen Figur im Angriff der Bremerhavener. Der US-Amerikaner mit deutschem Pass kann mit seiner körperlichen Präsenz punkten und spielt im ersten Powerplay der Seestädter eine gute Rolle. Hoeffel steht statistisch bei 14 Spielen, drei Toren und zwei Assists.

David Zucker taut nach seiner langen Verletzungspause mehr und mehr auf

Auch David Zucker (29) scheint nach seiner schweren Adduktorenverletzung immer besser in Schwung zu kommen. Mit jedem Spiel, das der Deutsch-Tscheche macht, steigert er seine Dynamik. Gegen Krefeld und Schwenningen sammelte Zucker erneut Pluspunkte. Gerade in der Partie gegen die Schwaben hätte der kraftvolle Angreifer auch Tore machen können. Die Chancen waren da. Zucker lieferte dafür aber die sehenswerte Vorarbeit zum zwischenzeitlichen 3:2 gegen Schwenningen, als er Hoeffel mit einem feinen Doppelpass bediente.

Fischtown Pinguins befinden sich in einem körperlich guten Zustand

Die Pinguins brauchen im Kampf um Platz zehn keine Angst zu haben. Das Team wirkt gefestigt. Ein kräftemäßiger Einbruch ist kaum zu erwarten. Die Mannschaft präsentiert sich in einem fitten Zustand. Die harte Arbeit in der Saisonvorbereitung trägt Früchte.

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