Das Deutsche Schiffahrtsmuseum leitet die Expedition.

Das Deutsche Schiffahrtsmuseum leitet die Expedition.

Foto: Arnd Hartmann

Bremerhaven

Weltkriegsmunition: Wrack vor Helgoland wird untersucht

Autor
Von nord24
7. April 2021 // 08:00

Auf der Suche nach gefährlicher Alt-Munition brechen Wissenschaftler am Mittwochnachmittag von Bremerhaven aus mit dem Forschungsschiff „Heincke“ Richtung Helgoland auf.

1914 versenkt

Ihr Ziel ist das Wrack des Kriegsschiffs „SMS Mainz“, das 1914 westlich der Hochseeinsel versenkt worden war. Dort sollen Proben genommen werden, um mögliche Gefahren zu analysieren, die von im Wrack liegenden Kampfmitteln ausgehen, wie das Deutsche Schifffahrtsmuseum mitteilte.

Millionen Tonnen

Nach offiziellen Schätzungen liegen allein in der deutschen Nordsee rund 1,3 Millionen Tonnen Munition aus Weltkriegszeiten. Über die Auswirkungen, die die Altlasten auf Fische, Pflanzen und Menschen haben, ist bisher wenig bekannt. Ein Forschungsteam unter Leitung des Deutschen Schifffahrtsmuseums sucht im Rahmen des 2018 gestarteten „North Sea Wrecks“-Projekts nach Antworten. (dpa)

Immer informiert via Messenger
Lütte Sail in Mini-Version - findet ihr das gut?
170 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger