Verwundbar für Cyberangriffe: Um Bremens Hafenstandorte besser zu schützen, arbeitet eine Gruppe von IT-Experten daran, eine neue Sicherheitsarchitektur für die bremischen Häfen zu entwickeln.

Verwundbar für Cyberangriffe: Um Bremens Hafenstandorte besser zu schützen, arbeitet eine Gruppe von IT-Experten daran, eine neue Sicherheitsarchitektur für die bremischen Häfen zu entwickeln.

Foto: Bremenports

Bremerhaven

Wie KI hilft, Bremens Häfen sicherer zu machen

17. Oktober 2021 // 20:00

Um Bremens Häfen besser vor Cyberattacken zu schützen, arbeiten IT-Experten an einer neuen Sicherheitsarchitektur - mit Hilfe von KI.

Drogen und gefälschte Produkte

66,5 Millionen Tonnen Güter wurden im vergangenen Jahr in den bremischen Häfen umgeschlagen. Darunter etwa Fahrzeuge, Stahl, Teile für Windkraftanlagen und Container mit Waren aus aller Welt. Aber auch Drogen und gefälschte Produkte. Dabei könnten Schmuggler von Schwachstellen in der Bremer Hafentelematik profitieren - dem zentralen Kommunikationssystem für alle Teilnehmer der Hafenwirtschaft in Bremen und Bremerhaven. Sie ist seit Mitte der Achtzigerjahre im Einsatz und technologisch längst nicht mehr auf dem neuesten Stand. Das macht sie verwundbar für Cyberangriffe.

KI-Methode mit Risiken

Um die Hafenstandorte besser zu schützen, arbeitet eine Gruppe von IT-Experten der Universität Bremen daran, eine neue Sicherheitsarchitektur für die bremischen Häfen zu entwickeln. Die Verfahren sind kompliziert, die Gefahr für Programmierfehler entsprechend groß. Um Schwachstellen und Sicherheitslücken möglichst frühzeitig zu erkennen, setzen die Entwickler auf künstliche Intelligenz. Doch die Methode birgt Risiken.

Welchen konkreten Bedrohungen Bremens Häfen ausgeliefert sind, wie die IT-Experten Sicherheitslücken stopfen wollen und warum künstliche Intelligenz zwar eine große Hilfe, aber kein Allheilmittel gegen potenzielle Angreifer sein kann, lest Ihr auf NORD|ERLESEN.

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