Der AWI-Wissenschaftler Marcel Nicolaus verfolgt den Meereis-Rückgang und untersucht einen Schmelztümpel in der Antarktis.

Der AWI-Wissenschaftler Marcel Nicolaus verfolgt den Meereis-Rückgang und untersucht einen Schmelztümpel in der Antarktis.

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Bremerhaven
Wissenschaft

Wissenschaftsjahr dreht sich um Ozeane

Von Ursel Kikker
6. Juni 2016 // 21:00

Das Bundesforschungsministerium eröffnet am Dienstag das Wissenschaftsjahr 2016*17 in Berlin. Es dreht sich um die Meere und Ozeane. Sie sind Klimamaschine, Lebens- und Wirtschaftsraum. Gleichzeitig werden die Meere und Ozeane in verschiedenster Weise gefährdet. Die Probleme reichen von Vermüllung und Überfischung bis hin zur globalem Klimaerwärmung.

Klimaerwärmung verändert die Ozeane

Wie sehr die schon die Meeresforschung beeinflusst, zeigen Projekte, an denen die Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts. Dort ist Meeresforschung Programm. Ob in der Zentralen Arktis oder im Weddellmeer in der Antarktis, ob im Fjord bei Chile oder direkt vor Helgoland: Die Folgen der globalen Klimaerwärmung sind bereits überall zu sehen.

Nordsee reagiert stärker

Dabei ist die Nordsee eine der Meeresregionen, die sich schneller verändert als andere. AWI-Wissenschaftler konnten mit Hilfe jahrzehntelanger Messreihen nachweisen, dass sich die Nordsee in den vergangenen gut 50 Jahren um 1,7 Grad Celsius erwärmt hat. Im globalen Ozean wurde dagegen ein Anstieg von 0,6 Grad gemessen.  

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