Klaus Degenhardt muss Wasser schippen: Denn sein Keller wird immer nasser, seitdem eventuell durch die Baustelle verursacht, Risse im Mauerwerk entstanden sind, durch die Wasser ins Gebäude dringen kann.

Klaus Degenhardt muss Wasser schippen: Denn sein Keller wird immer nasser, seitdem eventuell durch die Baustelle verursacht, Risse im Mauerwerk entstanden sind, durch die Wasser ins Gebäude dringen kann.

Foto: Scheschonka

Bremerhaven

Wurden durch die Hafentunnel-Baustelle elf Häuser beschädigt?

Von Laura Bohlmann-Drammeh
20. Juni 2018 // 16:00

Häuser, die unmittelbar neben der Hafentunnelbaustelle in Bremerhaven stehen, sind besonderer Belastung ausgesetzt. 239 sind vorher begutachtet worden, bei elf Häusern mussten die Gutachter erneut ausrücken. Denn es gibt den Verdacht, die Bauarbeiten könnten sie beschädigt haben. 

Elf Häuser erneut begutachtet

Ob dem tatsächlich so ist, ist laut Dirk Thies, Projektleiter der BIS für die Hafentunnelbaustelle noch nicht klar. Erstmal seien die elf Häuser von Gutachtern aufgesucht worden, weil die Eigentümer Schäden durch die Bauarbeiten vermuteten.

Feuchter Keller dank Tunnelbauarbeiten

Bei einem Haus an der Claus-Groth-Straße könnte der Hafentunnel zumindest teilweise Schuld sein. Durch die Erschütterungen im Boden ist es zu Rissen im Mauerwerk gekommen, so konnte Feuchtigkeit eindringen. Der Keller von Mieter Klaus Degenhardt gleicht einem See. Laut Thies ist die BIS zu Sanierungen verpflichtet, wenn die Schäden den Tunnelarbeiten zuzuschreiben sind. Dafür sind eigens Gelder eingeplant worden.

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