Bei den Donots wurde es auf dem Deichbrand vor der Fire Stage richtig voll.

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Deichbrand

Deichbrand 2017: Das war Top, das war Flop #isso

Von Lili Maffiotte
24. Juli 2017 // 18:00

Einen Tag nach dem Deichbrand stecken den nord24-Reportern Lili Maffiotte und Philipp Overschmidt noch die Festivaltage in den Knochen. Hier schreiben sie, was für sie Top und was ein Flop war.

Das waren Lilis Tops auf dem Deichbrand

  • 55.000 Menschen - megaentspannte Stimmung allerorts. Nicht nur die Besucher feierten das Festival ausgelassen. Auch alle Mitarbeiter waren fröhlich und nett. Egal, auf welchem Posten sie waren: ob als Security am Infield oder an der Essensausgabe - alle behielten die Nerven und trugen so dazu bei, dass das Deichbrand reibungslos verlief.
  • Ein ganzes Dorf im Deichbrand-Fieber. Ob alt oder jung. Natürlich lässt sich mit so einem Festival bestimmt auch der ein oder andere Euro verdienen. Aber davon ab war es sehr faszinierend, wie gelassen und routiniert die Wanhödener die Menschenmassen empfangen und "verarztet" haben.
  • Meine persönlichen Highlights waren Frida Gold und Parov Stelar. Dass ich beide Konzerte neben der zu erledigenden Arbeit in Ruhe sehen konnte, war das Allergrößte. Großartig inmitten einer Menge zu stehen und nur in fröhliche, tanzende Gesichter zu sehen. Gänsehaut pur.

Das waren Lilis Flops auf dem Deichbrand

  • Auch wenn Müll zu einem Festival gehört wie das Amen in eine Kirche, war ich doch entsetzt darüber, wie achtlos viele Besucher ihren Unrat in die Gegend geworfen haben. Gefühlt hätten da mehr aufgestellte Mülltonnen auch nichts gebracht. Denn Pavillions, zerbrochene Stühle und kaputte Zelte hätten da nicht reingepasst.
  • Jeden Morgen der sorgenvolle Blick in Richtung Wettergott. Der war mal gnädig, mal nicht. Von fettem Sonnenschein bis hin zu Gewitter war beim Deichbrand alles dabei. Nur gut, dass auch das zu einem Festival gehört.
  • Mein persönlicher Flop war meine eigene Schuld. Mein Handy ist in ein voll gelaufenes Waschbecken gefallen. Unfassbar schlecht, ist es doch das wichtigste Arbeitsgerät auf so einem Festival. Wie durch ein Wunder und mit viel Reis gelang eine Wiederbelebung.

Das waren Philipps Tops auf dem Deichbrand

  • Absoluter Top-Act auf dem Deichbrand war für mich Wanda. Die Band aus Wien bescherte mir kalte Schauer und Tränen in den Augen. Ein Highlight, das ich so schnell nicht vergessen werde.
  • Zu einem guten Festival gehören auch viele Leute, rund 55.000 Menschen waren es auf dem Deichbrand 2017 und ich bedanke mich dafür, so viele von euch Verrückten kennengelernt zu haben. Ob die Truppe aus Flensburg, die versucht hat einen Fisch aufs Infield zu schmuggeln oder die Jungs und Mädels aus Osnabrück die Allgemeinswissensquiz veranstalteten, es war wunderschön mit euch. Vielen Dank!
  • "Eine Verwandlung vom Neanderthaler zum gut aussehenden Mann", wurde es einem Facebook-Kommentar genannt. Für mich waren es vier verschiedene Bartfrisuren in vier Tagen Festival. Die Sprüche in den sozialen Netzwerken und auf den Campingplätzen waren es Wert und der Barbier am Ende ein wahrer Genuss.
Die erste Verwandlung:

Das waren Philipps Flops auf dem Deichbrand

    • Ich weiß, es ist Meckern auf hohem Niveau, aber die Kilometer, die man auf dem Deichbrand laufen muss, sind enorm. Noch heute schmerzen die Beine von den über 80 Kilometern, die ich innerhalb von vier Tagen zurückgelegt habe.
    • Staus auf der Straße und Staus vor den Bändchenzelten: Bei den Menschenmassen, die auf dem Deichbrand anreisen, sind solche Szenen sicherlich nicht zu verhindern, doch vielleicht entzerrbar. Zwar ist die Kontrolle immens wichtig, trotzdem sollte man die Festivalbesucher nicht so lange warten lassen. Außerdem wurde es gerade am Donnerstag ziemlich eng auf dem Weg vom Campingplatz-Nord zu den anderen Plätzen und zum Infield.
 

Bei den Donots wurde es auf dem Deichbrand vor der Fire Stage richtig voll.

Frida Gold hatte nicht nur Neues, sondern auch Songs aus alten Zeiten.

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Dosen ohne Ende: Am Ende eines jeden Tages haben die Müllwerker beim Deichbrand alle Hände voll zu tun.

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Pünktchen gehen immer: Auch beim Deichbrand waren solche Gummistiefel sehr angesagt.

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