Auf dem Bildschirm laufen Pornos und im Inneren gibt es einen speziellen "Rückzugsraum". Wer in den "Prono-Bus" einsteigt, sollte wissen, was ihn erwartet.

Auf dem Bildschirm laufen Pornos und im Inneren gibt es einen speziellen "Rückzugsraum". Wer in den "Prono-Bus" einsteigt, sollte wissen, was ihn erwartet.

Foto: Reiprich

Deichbrand

Deichbrand-Tagebuch: Der Porno-Bus fährt vor

Von nord24
24. Juli 2016 // 12:15

Unser Festival-Neuling Christoph Reiprich ist jetzt schon fast ein alter Hase. Seit Donnerstag ist er auf dem Deichbrand-Gelände. Doch da gibt es noch immer Dinge, die er nicht für möglich gehalten hätte - den "Porno-Bus" etwa.

Wo bist du, Laramarie?

Laramarie, wo warst du? Nahezu unmöglich am Samstagabend jemanden wiederzufinden (mit dem man sich locker für ein Date verabredet hatte), es wird also kein Deichbrand-Baby geben. Dafür war der Auftritt von Seeed überragend. Geile Show, geile Stimmung.

Ein ganz spezieller "Rückzugsraum"

Auf dem Weg zum Infield kamen wir am "Porno-Bus" vorbei. Ein schwarzer Wohnwagen, außen ist ein Bildschirm angebracht, auf dem Sex-Filme gezeigt werden. Empfangen werden wir von einen Mann, der mit einer Lederhose das Nötigste bedeckt. Drinnen gibt es eine Pole-Dance-Stange und einen "Rückzugsraum" für jedermann. So etwas habe ich auch noch nicht gesehen.

Mit Peter Fox durch die Nacht

Auf dem Infield ist es rappelvoll. Seeed bringt die Stimmung zum Überkochen, auch wenn Peter Fox die Stimme versagt. Es wird noch eine lange Nacht, die um 4 Uhr endet.

Der Körper will nach Hause

Fünf Stunden später ist der Schlaf schon wieder beendet. Der Körper sendet deutliche Signale, dass es besser wäre, nach Hause zu fahren. Einige tun das tatsächlich schon, andere spielen auch am vierten Tag um 10 Uhr Beerpong. Ich werde mich heute aufs Beobachten konzentrieren.

Deichbrand-Tagebuch: Der Porno-Bus fährt vor

Das Deichbrand-Infield am Samstag. Peter Fox' stimme ächzt durch die Nacht.

Foto: Reiprich

Deichbrand-Tagebuch: Der Porno-Bus fährt vor

Am letzten Festivaltag will der Körper eigentlich nur noch nach Hause. Doch einige Festival-Besucher sind beinhart. Sie spielen auch am Sonntagmorgen weiter Beerpong.

Foto: Reiprich

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