Die Musik am ersten Tag gefiel Festival-Reporter Christoph Reiprich nicht.

Die Musik am ersten Tag gefiel Festival-Reporter Christoph Reiprich nicht.

Foto: Reiprich

Deichbrand

Deichbrand-Tagebuch: Oropax sind Gold wert

Von nord24
22. Juli 2016 // 11:08

Festival-Jungfrau Christoph Reiprich hat beim Deichbrand 2016 seine erste Nacht hinter sich - und die hat ihn gezeichnet. Aber aufgeben kommt für den nord24-Festival-Reporter natürlich trotzdem nicht infrage. Sein neuester Tagebucheintrag: 

Musik ist ein Flop

Nachdem ich neue und alte Trink-Spiele kennenlernen durfte, sind wir noch am Donnerstagabend über das Gelände gebutschert. Die Musik im Palastzelt war aber nicht unser Ding, so dass wir uns im normalen Camp einer netten Gruppe angeschlossen haben.

Bier-Trichtern im Camp

Der Trichter spielte bei diesen Festival-Besuchern eine große Rolle. Innerhalb von Sekunden landet ein halber Liter Bier im menschlichen Körper. Vor allem die Mädels waren eifrig dabei. Jedes Mal, wenn sie den Trichter einsetzten, malten sie sich mit einem Stift einen Strich auf den Arm. Fünf ist der gruppeninterne Rekord, den Nadine aufgestellt hat - und das am Donnerstagabend.

Nachtruhe nur mit Oropax

Um 1.30 Uhr endet unsere Erkundungstour. Da aber noch überall Musik aus den Bässen ballert, ist an Schlafen auch nur mit Oropax zu denken. Um 5.45 Uhr treibt mich der Morgen-Urin aus dem "Bett". Bei der Nutzung der Dixie-Klos kribbelt es an der Lippe - Herpes könnte demnächst ausbrechen.

Schnapsleichen feiern bis zum Morgengrauen

Anschließend ist es für 10 Minuten tatsächlich mal still auf dem Womo-Platz. Während die letzten Schnapsleichen nach Hause torkeln, stehen andere schon wieder auf, um sich eine Dusche zu gönnen. Clever, denn 2 Stunden später haben sich riesige Schlangen vor den Duschwagen gebildet.

Aufstehen um 8 Uhr

Auch ich wasche mir Schweiß und Staub um 6 Uhr vom Körper und lege mich dann noch bis 8 Uhr hin. Nun sind auch alle Mitreisenden wach.

Deichbrand: Bier-Wette - Check

Im Übermut des Restalkohols wettet Mathis (der am Donnerstag um 17 Uhr ein kleines Nickerchen auf seinem Stuhl gehalten hat, obwohl Eike ihm anscheinend etwas sehr spannendes erzählte, siehe Bildergalerie) mit mir, dass ich es nicht schaffe, das Wort "Pausentee" nochmal in einen Artikel unterzubringen. Für jedes Mal möchte er mir ein Bier spendieren. Na dann: Pausentee, Pausentee, Pausentee, Pausentee, Pausentee, Pausentee. Wird ein günstiger Freitag.

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