Der Polizeibeamte Kai Willems-Klar sitzt vor der mobilen Wache gemütlich in seinem Sonnenstuhl. Aber der Eindruck täuscht: Urlaub machen die Ordnungshüter auf dem Deichbrand nicht.

Der Polizeibeamte Kai Willems-Klar sitzt vor der mobilen Wache gemütlich in seinem Sonnenstuhl. Aber der Eindruck täuscht: Urlaub machen die Ordnungshüter auf dem Deichbrand nicht.

Foto: Berlinke

Deichbrand

Die Polizei liebt das Deichbrand: So wenige Straftaten wie lange nicht

Von nord24
24. Juli 2016 // 20:00

Das zwölfte Deichbrand-Festival mit zeitweise weit über 40.000 Besuchern verlief aus polizeilicher Sicht auch in diesem Jahr ausgesprochen friedlich. Allerdings hatten der Amok-Lauf von München auch seine Konsequenzen für das Deichbrand.

Amok-Lauf von München hat auch Auswirkungen auf Deichbrand

Denn die Polizei hat auf die Vorkommnisse von Freitagabend in München reagiert und die Polizeipräsenz auf dem gesamten Festivalgelände erhöht. Dadurch waren zeitweise über 200 Einsatzkräfte aus ganz Niedersachsen im Einsatz, die seit Donnerstag auf dem Festivalgelände Tag und Nacht für die Sicherheit der überwiegend jungen Festivalbesucher gesorgt haben.

Rund 60 Straftaten hat die Polizei gezählt

Größere Vorfälle gab es aber nicht. Mit insgesamt rund sechzig Straftaten verzeichnet die Polizei wohl das geringste Straftatenaufkommen für die gesamte Dauer des Festivals im Vergleich zu den Vorjahren.
"Wir sind mit dem Veranstaltungsverlauf bisher ausgesprochen zufrieden", so Polizeidirektor  Holger Kliem.

Smartphone häufig im Visier der Diebe

Der Schwerpunkt der Straftaten lag auch in diesem Jahr wieder bei den Diebstahlsdelikten. Insbesondere waren hochwertige Smartphones im Visier der Diebe. Vereinzelt wurden sexuelle Nötigungen polizeilich registriert. Auch die körperlichen Auseinandersetzungen hielten sich in Grenzen.

"Schön, dass Ihr hier seid"

Die eigens eingerichtete Festival-Wache wurde laut Polizeiauskunft auch in diesem Jahr wieder gut beansprucht. Zahlreiche zumeist junge Festivalbesucher suchten das Gespräch in lockerer Atmosphäre mit "ihrer" Festival-Polizei. Die dauerhafte Polizeipräsenz durch Fußstreifen und Polizeireiter wurde ausdrücklich gelobt. "Schön, dass Ihr hier seid", war auch in diesem Jahr oft für die Einsatzkräfte zu hören.  

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