Bandfoto Captain Planet

Jan-Arne von Twistern (von rechts), Marco Heckler, Benjamin Sturm, Sebastian Beier und Sebastian Habenicht sind Captain Planet. Mit ihrer krachenden Musik transportieren die Punkrocker das Bewusstsein, mitten im Leben zu stehen, mit dem Gefühl, nicht wirklich irgendwo angekommen zu sein.

Foto: Captain Planet

Deichbrand

Für Captain Planet ist Deichbrand fast ein Heimspiel

Von nord24
21. Juli 2016 // 09:00

Erstmals erobert Captain Planet das Festivalgelände am Nordholzer Flughafen. Der Auftritt der fünf Hamburger Musiker bei Deichbrand 2016 ist fast ein Heimspiel: Bandbegründer Benjamin „Benni“ Sturm, Jan Arne von Twistern und Sebastian „Badda“ Habenicht haben ihre Wurzeln in Bad Bederkesa. „Wir spielen auf einer Nebenbühne, dort, wo es hoffentlich gemütlich zugeht“, wünscht sich Benni fürs Deichbrand-Debüt auf der Newport-Bühne. „Wir sind ein Newcomer auf dem Deichbrand-Festival, eine Self-Made-Band. Wir werden sehen, ob uns 500 Fans zujubeln oder ob wir eher den Soundtrack zum Untergang für die Anwesenden liefern“, sagt der Gitarrist und lacht.

In der sechsten Klasse kennengelernt

Seine Bandgenossen, den Sänger Jan-Arne und Schlagzeuger Badda hat Benni in der Schule kennengelernt. „Wir waren in der sechsten Klasse und den ganzen Tag auf dem Skatebord unterwegs. Wir haben erst laut Musik gehört und dann laut Musik gemacht.“ Erste musikalische Gehversuche gab es in Dorfdisco und Jugendzentrum zwischen Schule, Konfirmandenunterricht und Fußballverein. Vierter im damaligen Bunde der lärmenden Jugendlichen war Henrik Schröder aus Beers, der die Bassgitarre malträtierte.

Kompletter Neuanfang mit der Band

Im Jahr 2003 haben sie Captain Planet auf komplett neue Beine gestellt. Die Texte wurden deutsch, emotionaler Do-It-Yourself-Punkrock entstand. Erste Demos werden aufgenommen, die Plattenlabels horchten auf. Seitdem rührt Captain Planet, mittlerweile in Hamburg zuhause, die Fanwelt mit erfolgreichen Alben durcheinander. Henrik verlässt die Band in 2005, mit Bassist Marco Heckler aus Hessen und Gitarrist Sebastian Beier aus Neumünster stößt Verstärkung zur Truppe. Das neueste Album „Ein Ende“ schafft es in die deutschen Album-Charts.

Live on stage

An diesem Wochenende aber gibt es mehr als Musik und Festival-Feeling für die Punkrocker. „Familie und alte Freunde warten schon“, verrät Benni. Captain Planet spielt am Sonnabend, 23. Juli, um 20 Uhr auf der Newport-Bühne. Die Fans erwartet ein „Potpourri der guten Laune“ mit Kostproben aus allen Alben und ein Klanggewitter rund um die kleinen Gemeinheiten des Alltags. (gsc) Weitere Infos zu Captain Planet gibt es auf der offiziellen Homepage: http://www.captain-pla.net/.

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