Drei Teilnehmer der Christopher-Street-Day-Parade posieren in Hamburg während des Umzuges.

Drei Teilnehmer der Christopher-Street-Day-Parade posieren in Hamburg während des Umzuges.

Foto: Markus Scholz/dpa

Der Norden

150.000 Menschen bei Christopher-Street-Day-Parade in Hamburg

Von nord24
6. August 2016 // 16:58

15.000 Mitwirkende, 150.000 Zuschauer an den Straßen und ausgelassene Stimmung - der Christopher Street Day in Hamburg hat die Erwartungen erfüllt. Mit bunten Kostümen, Musik und Plakaten zogen Schwule und Lesben am Samstag begleitet von Party-Trucks durch die Hamburger Innenstadt. Unter dem Motto "Normal ist, wer Menschen achtet" demonstrierten sie gegen Ausgrenzung, Hass und Homophobie. Die Parade - die 36. seit der Premiere 1980 - markiert den Höhepunkt der Hamburger Pride Week. Diesjährige Schirmherrin ist Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD). Neben Leonhard reihten sich auch Politiker wie Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne), die Fraktionsvorsitzenden Andreas Dressel (SPD) und Katja Suding (FDP) und der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs in den Demonstrationszug ein, wie der Verein Hamburg Pride mitteilte. Erstmals nahm die Türkische Gemeinde der Stadt an der CSD-Parade teil.

Hamburg-Pride-Vorsitzender: "Vielfalt als Bereicherung verstehen."

Der Hamburg-Pride-Vorsitzende Stefan Mielchen sagte: "Menschen zu achten heißt, ihre Vielfalt als Bereicherung für unsere Gesellschaft zu verstehen und nicht als Bedrohung: gleich, wen man liebt und gleich, woher jemand kommt. Dabei müssen die Herausforderungen klar benannt und Vorbehalte überwunden werden."

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