Jede Menge zu tun haben die Windkraftanlagenbauer, doch die Berliner Energiepolitik verunsichert die Branche im Norden.

Jede Menge zu tun haben die Windkraftanlagenbauer, doch die Berliner Energiepolitik verunsichert die Branche im Norden.

Foto: Büttner/dpa

Der Norden

Appell für mehr Rückenwind bei der Windkraft

Von nord24
24. September 2020 // 22:00

In Niedersachsen fordern Politik und Wirtschaft vom Bund bessere Bedingungen in der Zukunft für den Ausbau von Windkraft an Land.

Lies macht Druck gegen Blockaden aus Berlin

Nötig sei „mehr Windenergie statt Ausbauflaute“, sagte Energieminister Olaf Lies (SPD) in Aurich. „Wir wollen, dass die Blockaden – gerade in Berlin – endlich gelöst werden!“ Ohne den Nordwesten als Schlüsselregion für erneuerbare Energie werde es keine Energiewende in Deutschland geben.

„Auricher Appell“ unterzeichnet

Lies, der Energieversorger EWE, die Stiftung hinter dem Windenergie-Anlagenbauer Enercon, die Gewerkschaften IG Metall und Verdi, Kommunalpolitiker und Fachverbände unterzeichneten einen sogenannten „Auricher Appell“. Darin wird unter anderem ein Zuwachs von jährlich fünf Gigawatt von Windenergie an Land gefordert.

Bundesregierung hat ihre Pläne vorgelegt

Die Bundesregierung hat am Mittwoch Pläne für einen schnelleren Ausbau der Ökostroms vorgestellt. Danach der Ökostromanteil bis 2030 auf 65 Prozent steigen. Bis 2050 sollen es 100 Prozent Ökostrom sein. Dieser Kabinettsentwurf müsse noch nachgebessert werden, sagte Stefan Dohler, Vorstandschef der EWE. Die Bundesregierung setze den künftigen Stromverbrauch zu niedrig an.

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