Das Trio soll sein Opfer so lange geschlagen, getreten und gedemütigt haben, bis es kurz davor stand, das Bewusstsein zu verlieren.

Das Trio soll sein Opfer so lange geschlagen, getreten und gedemütigt haben, bis es kurz davor stand, das Bewusstsein zu verlieren.

Foto: Colourbox

Der Norden
Justiz

Bis zur Bewusstlosigkeit misshandelt: Anklage gegen brutales Trio aus Gronau

Von nord24
11. März 2017 // 10:30

Zwei Männer und eine Frau aus Gronau (Landkreis Hildesheim) sind wegen gemeinschaftlicher Vergewaltigung angeklagt worden. Das Trio soll bei einem Trinkgelage in Gronau einen 36-Jährigen zwei Tage lang schwer misshandelt haben.

Sexuell gedemütigt

Dem Mann wurden die Knochen gebrochen, außerdem soll er sexuell gedemütigt worden sein. Den 42 und 43 Jahre alten Männern und der 45-jährigen Frau werden besonders schwere Vergewaltigung, gefährliche Körperverletzung und Freiheitsberaubung vorgeworfen.

Streit um Alkohol eskaliert

Das Opfer hatte am 22. Dezember 2016 eine Nachbarin besucht, um mit ihr ihren Geburtstag nachzufeiern. Der von der Frau getrennt lebende Mann und ein Freund feierten und tranken mit. Im Streit um Alkohol sollen sie den 36-Jährigen dann zunächst zu Boden geschlagen haben. Danach soll das Trio dann auf den Mann eingetreten und ihn stundenlang sexuell misshandelt haben.

Bis zur Besinnungslosigkeit gewürgt

Zudem soll der 43-Jährige das Opfer bis zur Besinnungslosigkeit gewürgt und ihn mit einem Fleischklopfer geschlagen haben, bis dessen Stiel abbrach. Der 36-Jährige erlitt Knochenbrüche im Gesicht und Prellungen am ganzen Körper. Erst Heiligabend gelang ihm die Flucht aus der Wohnung. Die Angeschuldigten sitzen seit Weihnachten in Untersuchungshaft. Sie haben sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert.

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