Hunde sollten jetzt auf jeden Fall immer angeleint sein. Darum bittet der BUND.

Hunde sollten jetzt auf jeden Fall immer angeleint sein. Darum bittet der BUND.

Foto: Frankenberg/dpa

Der Norden

Brutzeit: Wildtiere brauchen Ruhe

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Von nord24
22. März 2021 // 16:57

Der BUND bittet darum, Rücksicht auf die Tierwelt in der Natur zu nehmen und Hunde und Katzen nicht frei laufen zu lassen.

Empfindliche Bodenbrüter

Frei laufende Haustiere störten gerade im Frühjahr Wildtiere wie zum Beispiel Bodenbrüter empfindlich, so der Bund für Umwelt und Naturschutz. Dies gelte besonders für Naturschutzgebiete, die seltenen Tierarten als letzte Rückzugsräume dienten.

Vermehrt in die heimische Natur

Wegen der nahenden Osterferien und der Reiseeinschränkungen wegen Corona rechnet der BUND damit, dass es die Menschen bald vermehrt in die heimische Natur locken wird.

Hunde immer anleinen

Deshalb sei es umso wichtiger, sich dort rücksichtsvoll zu verhalten. Hunde sollten jetzt auf jeden Fall immer angeleint sein, und Katzen idealerweise im Haus bleiben.

Wenn der Jagdtrieb erwacht

„Im Frühling sind die wild lebenden Tiere besonders störempfindlich“, sagt der BUND-Regionalgeschäftsführer Bernd Quellmalz: „Frei laufende Hunde können dann großen Schaden anrichten, wenn beispielsweise ihr Jagdtrieb erwacht und sie ein Wildtier als Beute erkennen.“

In jedem Hund ein Wolf

Die Vorstellung von Hundebesitzern, ihr Hund jage nicht, gehe an der Realität vorbei. „In einem Hund steckt immer noch ein bisschen Wolf, mag er sonst noch so friedlich und zivilisiert sein“, sagt Quellmalz: „Der Jagdinstinkt lebt im Hund weiter. Er wird durch Wildtiere ausgelöst, die der Hund meist schneller entdeckt als man selber.“

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