Kontakte sollen noch strenger beschränkt werden. Das steht in einem Entwurf zur Beschlussvorlage, die am Montag diskutiert werden soll.

Kontakte sollen noch strenger beschränkt werden. Das steht in einem Entwurf zur Beschlussvorlage, die am Montag diskutiert werden soll.

Foto: Colourbox

Der Norden

Bund: Schärfere Kontaktbeschränkungen im Privatleben geplant

Von nord24
16. November 2020 // 06:51

Der Bund will die Kontaktbeschränkungen wegen der auf hohem Niveau verharrenden Corona-Infektionszahlen weiter drastisch verschärfen.

Keine privaten Feiern

Auf private Feiern solle bis zum Weihnachtsfest komplett verzichtet werden. Der Aufenthalt mit anderen Personen in der Öffentlichkeit soll ebenfalls eingeschränkt werden. So soll es bald nur noch erlaubt sein, mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und zwei weiteren Personen aus einem weiteren Hausstand in der Öffentlichkeit unterwegs zu sein.

Video-Konferenz am Montag

Das geht aus einem Entwurf für eine Beschlussvorlage hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der Beschluss soll am heutigen Montag per Video-Konferenz von Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder diskutiert werden.

Kontakte weiter einschränken

In dem Entwurf heißt es zudem, Kinder und Jugendliche seien dazu anzuhalten, sich nur noch mit einem festen Freund in der Freizeit zu treffen. Private Zusammenkünfte mit Freunden und Bekannten sollten sich generell nur noch auf einen festen weiteren Hausstand beschränken. Auf freizeitbezogene Aktivitäten und Besuche in Bereichen mit Publikumsverkehr sowie auf nicht notwendige private Reisen und touristische Tagestouren solle genauso wie auf nicht notwendige Fahrten im öffentlichen Verkehr verzichtet werden.

Quarantäne auf Eigeninitiative

Auch sollte man sich künftig bei jedem Erkältungssymptom - insbesondere Husten und Schnupfen - unmittelbar nach Hause in Quarantäne begeben. Dort solle man fünf bis sieben Tage bis zum Abklingen der Symptome bleiben.

Hausarzt nur telefonisch konsultieren

Die Krankschreibung solle telefonisch durch den Hausarzt und zunächst ohne Besuch in der Praxis erfolgen, heißt es in dem Entwurf weiter. Der Hausarzt solle mit den Betroffenen auch absprechen, ob die Krankheitsanzeichen wie Fieber oder die Beeinträchtigung des Geruchs- und Geschmackssinnes so relevant seien, dass ein Corona-Test, eine Untersuchung oder eine weitere Behandlung erforderlich sei.

Ältere Personen nicht gefährden

Besuche bei älteren Menschen und anderen Risikogruppen sollten nur gemacht werden, wenn alle Familienmitglieder frei von Krankheitssymptomen seien und sich seit mindestens einer Woche in keine Risikosituation etwa mit einer größeren Personenzahl begeben hätten, wird in der Beschlussvorlage empfohlen.

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