Ein Transporthubschrauber CH-53 der Bundeswehr löscht auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD 91) in Meppen Glutnester eines großflächigen Moorbrandes.

Ein Transporthubschrauber CH-53 der Bundeswehr löscht auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD 91) in Meppen Glutnester eines großflächigen Moorbrandes.

Foto: Derstroff/Bundeswehr/dpa

Der Norden

Bundeswehr: Moorbrand bei Meppen ist gelöscht

Von nord24
10. Oktober 2018 // 13:55

Wochenlang brannte nach einem Waffentest bei Meppen ein Moor. Der Rauch zog bis nach Bremerhaven und ins Cuxland. Dörfer drohten evakuiert zu werden. Jetzt ist der Brand nach Bundeswehrangaben gelöscht.

Drohnen prüfen

Bilder eines Aufklärungsfluges hätten keine Brandnester mehr gezeigt, teilte die Bundeswehr am Mittwoch mit. Mit Drohnen würden aber weiterhin Aufklärungsflüge gestartet. Noch 160 Einsatzkräfte seien derzeit vor Ort.

Waffentests

Das Feuer war am 3. September nach einem Waffentest ausgebrochen. Erst nachdem die Bundeswehr auch zivile Feuerwehren und das Technische Hilfswerk zur Hilfe rief, gelang es, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Vorübergehend war der Katastrophenfall ausgerufen worden, weil durch Wind und Funkenflug befürchtet worden war, dass die Flammen angrenzende Wälder und Siedlungen in Gefahr bringen könnten. Rund 1600 Einsatzkräfte waren zum Bekämpfen des Brandes zusammengezogen worden.

Gesundheitsgefährdend?

Nach ersten Meldungen, dass keinerlei Gesundheitsgefahren durch das Überschreiten von Grenzwerten für Anwohner und Einsatzkräfte bestanden, hatte es in den vergangenen Tagen immer wieder Spekulationen gegeben: Unter anderem war von einer möglichen erhöhten radioaktiven Strahlung und Quecksilberbelastung die Rede, die durch verschiedene Waffentests in der Vergangenheit herrühren könnten. Das Verteidigungsministerium wies dies zurück und sah keine akuten Hinweise. Nach Bundeswehrangaben liegen 59 Anträge auf Schadenersatz vor. (dpa)

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