Ein Bundeswehr-Soldat telefoniert mit Mundschutz vor einem Gesundheitsamt.

In Bremen und Niedersachsen helfen Soldatinnen und Soldaten bei der Nachverfolgung von Infektionsketten.

Foto: picture alliance/dpa

Der Norden

Bundeswehr hilft Gesundheitsämtern in der Region

Von nord24
16. Oktober 2020 // 15:02

Angesichts der stark steigenden Zahl von Corona-Neuinfektionen unterstützt die Bundeswehr Gesundheitsämter in Bremen und in Niedersachsen bei der Kontaktnachverfolgung.

In Bremen helfen 20 Soldatinnen und Soldaten

In der Hansestadt sind seit Anfang der Woche 20 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. „Die Kontaktnachverfolgung bleibt auch bei steigenden Fallzahlen ein elementarer Baustein, um Infektionsketten zu unterbrechen“, sagte Bremens Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) am Freitag.

80 Soldaten in Niedersachsen im Einsatz

In Niedersachsen unterstützen landesweit 80 Bundeswehrsoldaten Gesundheitsämter bei der Kontaktnachverfolgung, allein in der Region Hannover sind es 40. Dort wie auch in Bremen ist der Einsatz zunächst bis zum 30. November befristet, es gebe aber die Option auf eine Verlängerung. Insgesamt wurden während der Corona-Pandemie in Niedersachsen 75 Amtshilfeanträge gebilligt.

Bis zu 250 Kontaktpersonen pro Fall

Wie viele Kontaktpersonen letztlich auf einen positiv getesteten Fall kommen, lässt sich nur schwer sagen. Dies sei sehr unterschiedlich, so ein Sprecher der Bremer Gesundheitsbehörden. Im Frühjahr seien es pro Fall durchschnittlich fünf Kontaktpersonen, im Sommer dagegen nur zwei gewesen. „Aktuell ist die Spannweite enorm und bewegt sich zwischen 2 und 250“, so der Sprecher.

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