Übung, damit im Notfall schnell geholfen werden kann: DLRG und Polizei trainierten am Mittwoch die Rettung von Ertrinkenden im Maschsee in Hannover.

Übung, damit im Notfall schnell geholfen werden kann: DLRG und Polizei trainierten am Mittwoch die Rettung von Ertrinkenden im Maschsee in Hannover.

Foto: Stratenschulte/dpa

Der Norden

DLRG schlägt Alarm wegen Corona-Beschränkungen

Von nord24
20. August 2020 // 09:00

Wegen der Corona-Beschränkungen in Schwimmbädern schwimmen immer mehr Menschen in unbeaufsichtigten Badeseen, Flüssen oder Kanälen - in Lebensgefahr.

Deutlich mehr Badetote erwartet

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) geht deshalb davon aus, dass die Zahl der Badetoten in diesem Jahr deutlich steigen dürfte.

Meiste Badeunfälle im Binnenland

Nach DLRG-Zahlen ereigneten sich mehr als 90 Prozent der tödlichen Unfälle bislang im Binnenland - vor allem an unbewachten Badestellen. Demnach hatte Niedersachsen in den ersten sieben Monaten 2020 nach Bayern und Nordrhein-Westfalen die meisten Todesfälle: mindestens 24.

Traurige Fälle in den vergangenen Tagen

Seitdem kam es zu weiteren Unglücksfällen: Ein leblos im Wasser treibender Vierjähriger wurde kürzlich aus einem Badesee in Emstek im Landkreis Cloppenburg geholt und reanimiert. In Laatzen bei Hannover wurde ein Mann tot aus einem Teich geborgen, in Ostrhauderfehn im Kreis Leer ertrank ein Sechsjähriger in einem Badesee.

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