Blick nach Delmenhorst: Das vorläufige Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung liegt vor.

Blick nach Delmenhorst: Das vorläufige Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung liegt vor.

Foto: Fabian Strauch/dpa (Symbolfoto)

Der Norden
Blaulicht

Delmenhorst: 19-Jähriger nicht durch Gewalteinwirkung gestorben

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Von nord24
8. März 2021 // 14:35

Ein 19-Jähriger, der im Polizeigewahrsam in Delmenhorst zusammengebrochen und später im Krankenhaus in Oldenburg gestorben war (nord24 berichtete), ist nicht durch Gewalteinwirkung von außen gestorben.

Genaue Todesursache ist weiter unklar

Das sei nach dem vorläufigen Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung ausgeschlossen, teilte die Staatsanwaltschaft in Oldenburg am Montag mit. Die genaue Todesursache ist demnach aber weiter unklar. Es wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft weitere Untersuchungen, insbesondere eine toxikologische in Auftrag gegeben. Wann mit den Untersuchungsergebnissen gerechnet werden kann, war zunächst unklar.

Auseinandersetzung nach Festnahme

Der junge Mann war nach Polizeiangaben am Samstagabend gestorben, nachdem er am Abend zuvor bei einem Polizeieinsatz im Delmenhorster Wollepark festgenommen worden war. Der 19-Jährige war nach einer Kontrolle wegen möglichen Drogenkonsums am Freitagabend auf die Dienststelle der Polizei gebracht worden. Bei der Festnahme soll es zu einer Auseinandersetzung gekommen sein, der 19-Jährige soll unter anderem einen Polizisten mit der Faust geschlagen haben. Dieser soll dann Pfefferspray eingesetzt haben. Von den alarmierten Rettungskräften behandelt zu werden, hatte der junge Mann nach Polizeiangaben abgelehnt.

In Gewahrsamszelle zusammengebrochen

Nach der Festnahme hatte eine Bereitschaftsrichterin auf Antrag der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe angeordnet. Während die Beamten auf einen Arzt warteten, war der 19-Jährige den Angaben zufolge in eine Gewahrsamszelle gebracht worden und dort zusammengebrochen. Laut Polizei hatten die Beamten daraufhin Erste Hilfe geleistet und den Rettungsdienst alarmiert, der den 19-Jährigen versorgte und ins Krankenhaus nach Oldenburg brachte.

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